Donnerstag, August 18, 2022
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Ersatz von Tierversuchen wird in die Lehre an der Universität des Saarlandes aufgenommen

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Bei der Entwicklung neuer Medikamente sind Tierversuche bis heute ein fester Bestandteil der Entwicklung. Tierversuche werden in der Grundlagenforschung und zu regulatorisch geforderten Tests eingesetzt, um Einschätzungen für die Reaktion im menschlichen Körper zu treffen. Viele dieser Studien laufen jedoch ins Leere, da Mäuse oder Hunde bekanntlich keine Menschen sind und die Übertragbarkeit der Ergebnisse schwierig sein kann.

Der Lehrstuhl „Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie“ um Prof. Dr. Marc Schneider hat neben der Arzneimittelforschung seinen Fokus auf Alternativen zum Tierversuch in den letzten Jahren bereits verstärkt. So wird auf dem Projekt „E-Bio-Barriere“ in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit Unterstützung der Staatskanzlei an einem entzündlichen Darmmodell geforscht.

„Die Erkenntnisse aus der Forschung und die Anwendung bekannter Alternativen muss Bestandteil der Lehre für den pharmazeutischen Nachwuchs werden um langfristig Tierversuche zu reduzieren oder zu ersetzen.“

so Prof. Marc Schneider

über den neuen Vorlesungsblock „Ersatz von Tierversuchen für pharmakokinetische Untersuchungen in der Entwicklung“. Verstärkung für das Vorhaben kommt aus der PharmBioTec R&D GmbH. Dr. Marius Hittinger wird die Vorlesung halten und die Übungen begleiten. Seiner Auffassung nach sind die Alternativen, wie zum Beispiel neue Zellmodelle, günstiger, schneller und stärker in ihrer Aussagekraft als fragwürdige Tierexperimente. Langfristig wollen die Forscher an einer gemeinsamen Strategie im Saarland zum Ersatz von Tierversuchen mitwirken. Unterstützung wurde bereits aus der Politik durch die Landtagsabgeordnete Jutta-Schmitt Lang signalisiert.  

Quelle: Dr. Marius Hittinger

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