StartPolitikFamilien-Partei fordert umfassende Modernisierung der St. Ingberter Fußgängerzone

Familien-Partei fordert umfassende Modernisierung der St. Ingberter Fußgängerzone

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Fraktion kritisiert einseitige Debatte über Radverkehr und drängt auf Sanierung der Innenstadt

Die Diskussion über den Fahrradverkehr in der St. Ingberter Fußgängerzone greift nach Ansicht der Familien-Partei zu kurz. Statt sich ausschließlich mit möglichen Verboten oder Freigaben für Radfahrer zu beschäftigen, müsse die gesamte Situation der Innenstadt in den Blick genommen werden. Das erklärte der Fraktionsvorsitzende der Familien-Partei, Roland Körner.

„Natürlich ist nachvollziehbar, dass viele Menschen sich eine sichere und ruhige Fußgängerzone wünschen. Gerade ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Menschen mit Einschränkungen empfinden fahrenden Radverkehr im direkten Begegnungsbereich oft als belastend oder unsicher“, sagt Körner.

Zugleich sei aber auch richtig, dass St. Ingbert in den vergangenen Jahren bewusst den Radverkehr stärken wollte. Dazu gehörten unter anderem die Öffnung der Poststraße als zentrale Verbindung sowie der Ausbau der Kohlenstraße. 

„Deshalb hilft uns keine ideologische Debatte zwischen ‚Fahrradlobby‘ und ‚Verbotskultur‘. Die entscheidende Frage lautet doch: Wie gestalten wir eine moderne, sichere und barrierearme Fußgängerzone für alle und wen binden wir wie ein?“ 

Nach Auffassung der Familien-Partei gehört dazu vor allem endlich eine grundlegende Sanierung der Oberfläche der Fußgängerzone. Seit Jahren weise die Fraktion darauf hin, dass zahlreiche Pflasterbereiche beschädigt seien. Immer wieder würden Schadstellen provisorisch geteert, wodurch das Gesamtbild leide und zusätzliche Unebenheiten entstünden. 

„Holpersteine sind nicht nur optisch ein Problem. Sie sind ein echtes Hindernis – für Kinderwagen, Rollatoren, mobilitätseingeschränkte Menschen wie u.a. oftmals Kinder und Senioren. 

Besonders kritisch sieht die Familien-Partei, dass eine bereits geplante und finanzierte Sanierung vor mehreren Jahren nicht umgesetzt wurde. „Damals wurde die Maßnahme u.a. wegen Corona und mit Rücksicht auf mögliche Belastungen für den Einzelhandel verschoben. Inzwischen sind sechs Jahre vergangen – seither sind wir nicht wirklich weiter.“ 

Die Familien-Partei fordert deshalb, die Diskussion um den Radverkehr mit einer grundsätzlichen Modernisierung und Reinhaltung der Fußgängerzone zu verbinden. „Wir brauchen keine Scheindebatten. Wir brauchen eine attraktive, sichere und barrierefreie Innenstadt.“ gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender 

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