StartFCSFCS-Gegnercheck: Das formstärkste Team Deutschlands kommt in den Ludwigspark

FCS-Gegnercheck: Das formstärkste Team Deutschlands kommt in den Ludwigspark

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Mit zehn Punkten aus vier Spielen liest sich die Heimbilanz von FCS-Cheftrainer Argirios Giannikis hervorragend. Nun erwartet ihn und sein Team der bisher härteste Gegner im eigenen Stadion. Alemannia Aachen ist hinter dem VfL Osnabrück das zweitbeste Auswärtsteam in dieser Saison, dazu auch das zweitbeste Rückrundenteam. Fünf Siege in Folge fuhren die Karlsstädter zuletzt ein und sind damit die aktuell formstärkste Mannschaft in Deutschlands ersten drei Ligen.

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Diese Entwicklung hatten zu Jahresbeginn wohl die wenigsten prognostiziert. Zum Rückrundenauftakt setzte es eine vernichtende 0-3 Niederlage am Aachener Tivoli gegen Osnabrück, woraufhin das Schicksal des bereits zweiten Cheftrainers dieser Saison Mersad Selimbegovic mehr oder weniger besiegelt schien. Was folgte, war eine sensationelle Aufholjagd, die insbesondere von den beiden Offensivkräften Lars Gindorf und Mika Schroers getragen wurde, die in Kombination auf unfassbare 48 Scorerpunkte kommen. Vor allem Gindorfs Erfolg dürfte dabei für Zähneknirschen in Saarbrücken sorgen. Dreimal hatte der 1.FC Saarbrücken in den vergangenen Spielzeiten allem Anschein nach die Möglichkeit, den Saarländer in den Ludwigspark zu holen, unter anderem im letzten Sommer. Der damalige Coach Alois Schwartz entschied sich derweil gegen den Spieler, der nun mit 20 Toren und neun Assists definitiv nicht mehr zu haben sein wird.

Mika Schroers verlängerte letzte Woche seinen Vertrag für drei Jahre, nachdem die Alemannia die fast schon lächerlich geringe Kaufoption in Höhe von 150.000 Euro zog. An ihm sollen Medienberichten zufolge bereits Erst- und Zweitligisten interessiert sein. Schaut man sich die Spiele der Alemannia an, fallen einem die zahlreichen Qualitäten dieser beiden Akteure schnell ins Auge. Sie sind in der Offensive mehr oder weniger Alleskönner, höchst flexibel und dazu in der Lage, alle drei Offensivpositionen im Aachener 3-4-3 einzunehmen. Besetzt einer der beiden den Zwischenraum, geht der andere tief, dazu existiert eine Art blindes Verständnis zwischen Schroers und Gindorf.

Doch sind diese beiden bei weitem nicht die einzigen formstarken Spieler im Aachener Kader. Der rechte Schienenspieler Pierre Nadjombe, der im Hinspiel das 1-0 nach einer Minute vorlegte, steht im Spielaufbau praktisch auf der Höhe der Stürmer und ist dank seiner Geschwindigkeit eine absolute Waffe im zielstrebigen Umschaltsspiel des TSV. In der Winterpause verpflichtete Aachen dazu noch Manuel Riemann, der die Erfahrung von 98 Bundesliga- und 249 Zweitligapartien mitbringt. In seinen sieben Einsätzen kassierte er im Schnitt nur ein Tor pro Partie, davor waren es bei der Alemannia ganze 1,8.

Die Offensive ist mit 56 Treffern im ligavergleich auf Platz fünf, in der Rückrunde gemeinsam mit Osnabrück sogar erster. Ebenfalls an der Ligaspitze stehen die Schwarz-Gelben in Sachen Elfmetern. Neunmal pfiff der Schiedsrichter bereits Strafstoß für den TSV, neunmal zappelte der Ball im Netz. Schaut man sich die Partie gegen Wiesbaden an, fällt auf, dass der Kontakt im Strafraum jederzeit gesucht wird und man sich seiner Qualitäten in diesem Bereich mehr als bewusst ist.

Gegen den Ball agiert das Team von Mersad Selimbegovic höchst intensiv und ist als reine Pressing-Mannschaft zu bezeichnen. Sicherlich eine Spielweise, die in einer englischen Woche ihren Tribut zollen könnte, in ihrer Ausführung bislang höchst effektiv funktionierte.

Der FCS wird enorm aufpassen müssen gegen das Team der Stunde der dritten Liga. Lässt man ähnliche Chancen zu wie zuletzt gegen Ingolstadt, dann wird der FCS mit hoher Wahrscheinlichkeit als Verlierer aus diesem Duell gehen. In einer enorm wichtigen Woche für Mannschaft und Verein, würde vermutlich auch ein Punkt zur Absicherung reichen, da Ulm mit Stuttgart II und Rostock zwei schwere Gegner erwartet und der 1.FC Saarbrücken am Wochenende gegen Havelse spielt. Dem Zufall überlassen will der FCS es sicherlich nicht, dementsprechend bleibt der weitere Verlauf dieser englischen Woche spannend zu beobachten.

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