StartFCSFCS-Gegnercheck: Ligastart in der Lausitz

FCS-Gegnercheck: Ligastart in der Lausitz

WERBUNG

Nach dem knapp verpassten Aufstieg in Braunschweig, geht es für den 1.FC Saarbrücken nun wieder los. Die Vorbereitung verlief eher mäßig, viele Verletzungsprobleme kombiniert mit Streitigkeiten innerhalb der Führung, verkomplizierten die Kaderplanung und sorgten für eine allgemein schwache Euphorie im Saarland.

Mit Energie Cottbus trifft man auf das Team, dem man am letzten Spieltag der Vorsaison noch den Relegationsplatz klaute. Bei Energie sind die Zeichen auf Fortschritt. So verbesserte man sich infrastrukturell und versucht sich im zweiten Jahr nun in der Liga zu etablieren. Dementsprechend frei Aufspielen kann das Team von Claus-Dieter Wollitz, der das Spiel allerdings gesperrt verpassen wird.

Ebenfalls nicht dabei werden Vorjahrestorjäger Timmy Thiele (15 Tore) und Neuzugang Lukas Michelbrink auf der Acht. Moritz Hannemann, der neu aus Würzburg kam ist noch nicht bei hundertprozentiger Fitness, ähnliches gilt für Leon Guwara.

In der verlorenen Generalprobe gegen Aue (0:2), ließ Trainer Wollitz seine Mannen im 4-3-3 auflaufen, wie schon zu großen Teilen der letzten Saison. Es darf als wahrscheinlich gelten, dass viele dieser Spieler auch gegen Saarbrücken starten werden.

Im Tor steht bei Energie nach wie vor Rückhalt Elias Bethke, der letzte Saison sicherlich einer der stärksten Keeper der Liga war. Vor ihm bilden vermutlich Tim Campulka und Nyamekye Awortwie-Grant die Innenverteidigung bilden. Awortwie-Grant kam aus Stuttgart und ist ein enorm physischer Innenverteidiger. Energie verspricht sich von seiner Verpflichtung dazugewonnene Kopfball-und Zweikampfstärke in der Abwehrreihe. Rechts wird mit Henry Rorig zu rechnen sein, links mit Kapitän Axel Borgmann, da Neuzugang Guwara noch nicht ganz fit ist und mit Niko Bretschneider, der vorherige Stammspieler auf dieser Position zum kommenden Gegner nach Saarbrücken wechselte.

Im Mittelfeld wiegt der Ausfall von Michelbrink ein wenig schwer. So wird sicherlich Dominik Pelivan starten, dieser war letzte Saison schon essenzieller Stammspieler in der Lausitz. Neben ihm wird es voraussichtlich auf Jonas Hofmann hinauslaufen, welcher letzte Saison auf knappe 500 Minuten Einsatzzeit in Liga 3 kam. Der Star im Mittelfeld, ist ohne Frage Tolcay Cigerci. Der Deutsch-Türke erzielte letztes Jahr 15 Tore und legte zudem noch 6 auf. Eine Anfrage von Alemannia Aachen wurde von Energie abgeblockt, man plant weiterhin mit seinem Top-Scorer.

In der Offensive verließ Lucas Copado den Verein nach seiner Leihe, Maximilian Krauß wechselte mit lauten Nebengeräuschen nach Rostock und Timmy Thiele wird einige Zeit verpassen, da er sich einer Knie-Operation unterzog. Somit wird die Offensive neu aufgestellt sein.

Links spielte sich in der Vorbereitung Neuzugang Justin Butler fest. Dieser kam aus Sandhausen und kommt mit seinen jungen 24 Jahren auf bereits über 90 Einsätze in Liga drei. Die Quote lässt mit 4 Toren bisher allerdings zu wünschen übrig für einen Angreifer. Im Sturmzentrum ist mit Erik Engelhardt zu rechnen. Der ehemalige Osnabrücker kehrte im Winter nach Cottbus zurück, traf allerdings nur zwei Mal in der Rückrunde. Auf ihn wird es nun im Abwesen von Thiele besonders ankommen, da er in seiner Osnabrücker Zeit bereits beweisen konnte, in der dritten Liga den Unterschied durch Tore machen zu können. Rechts würde vermutlich Neuzugang Moritz Hannemann starten, da er auch nicht bei 100 Prozent zu sein scheint, startete in der Generalprobe gegen Aue Romarjo Hajrulla. Hajrulla kam letzte Saison auf 5 Kurzeinsätze in der Liga. Mit Erik Tallig und Theo Ogibidi hat man allerdings auch weitere Optionen für Rechtsaußen im Kader.

Energie stand letztes Jahr für einen geradlinigen attraktiven Fußball. Man wischte mitsamt großer Euphorie einmal kräftig durch die Liga durch, und verpasste am Ende nur sehr knapp die Relegation. Nun folgte ein Umbruch, die Mannschaft trifft auf einen starken Gegner zuhause, es verspricht also ein schöner Fußballnachmittag in der Lausitz zu werden.

Der 1.FC Saarbrücken hat nach einer Vorbereitung mit eher schwächeren Gegnern, mal abgesehen vom FSV Mainz 05, nun direkt einen echten Brocken vor der Tür. Energie wird vermutlich in den ersten 15-20 Minuten direkt die Initiative ergreifen und versuchen das Stadion mitzunehmen.

Der FCS tendiert unter Trainer Alois Schwartz oftmals eher dazu, sich ein wenig zurückzuhalten und erst einmal sicher zu stehen. Schafft man es damit die Lausitzer zu frustrieren, wird man viele Konter fahren können. Schafft man es nicht, dann könnte es ein langer Nachmittag in Cottbus werden.

- Werbung -
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
- Werbung -

Aktuelle Beiträge aus Warscheids Welt