StartFCSFCS: Keine Rasuren und keine Trainerentlassung

FCS: Keine Rasuren und keine Trainerentlassung

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Am Montagabend sorgte ein Artikel der Saarbrücker Zeitung für Aufsehen, in dem von einer überraschenden Wendung in der Trainerfrage beim 1. FC Saarbrücken die Rede war. Demnach solle Cheftrainer Alois Schwartz das Vertrauen der Vereinsführung genießen – und zugleich die Vollmacht erhalten haben, bestimmte Spieler sowie Teile des Trainerteams „zu rasieren“. Diese Darstellung weist der Verein entschieden zurück.

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„Das ist totaler Quatsch“, sagt Sportdirektor Jürgen Luginger im Gespräch mit saarnews. Von Suspendierungen oder personellen Konsequenzen könne keine Rede sein. Im Gegenteil: „Es ist wichtig, dass wir zusammenstehen, und keiner von den Jungs hat sich etwas zu Schulden kommen lassen“, so Luginger. Die öffentliche Nennung einzelner Namen bezeichnete er als „unmöglich“, da sie verdiente Spieler in Misskredit bringe.

Die Erwähnung von Torwart Philipp Menzel, Verteidiger Robin Bormuth und Ex-Kapitän Manuel Zeitz habe im Verein für Unverständnis gesorgt. „Philipp ist seit eineinhalb Jahren unsere Nummer eins, hat immer top Leistungen gebracht“, betont Luginger. Auch Bormuth sei ein Profi, der trotz geringerer Einsatzzeiten stets positiv auftrete und die Mannschaft unterstütze. Über Zeitz sagte der Sportdirektor: „Er gibt im Training Gas, ist nach wie vor eine Führungspersönlichkeit und ein wichtiger Spieler. Wir wissen, was wir an ihm haben, und seine Zukunft beim FCS ist auch über die aktive Karriere hinaus Thema.“

Alois Schwartz

Eine kolportierte „Trainingsgruppe 2“ werde es laut Luginger nicht geben, ebenso wenig personelle Veränderungen im Funktionsteam. Co-Trainer Yannic Thiel und Athletiktrainer Max Smith würden ihre Aufgaben wie gewohnt fortführen. „Solche Spekulationen ärgern mich einfach“, so der Sportdirektor.

Gleichzeitig verschließt der Verein vor den sportlichen Problemen nicht die Augen. Nach nur vier Punkten aus den letzten sieben Partien befindet sich der FCS im Tabellenmittelfeld und droht den Anschluss nach oben zu verlieren. „Natürlich ist die Situation negativ“, räumt Luginger ein. „Wir haben eine Analyse gestartet, um herauszufinden, wo wir nachlassen. Es fehlt der Invest, den wir zu Beginn der Saison hatten. Da müssen wir wieder hinkommen.“ Spannungen im Team seien in einer solchen Phase unvermeidlich, aber kein Alarmsignal. „Wenn die Punkte nicht kommen, gibt es immer Spannungen. Das ist normal. Wichtig ist, dass wir sie intern ansprechen und gemeinsam Lösungen finden.“

Die kommende Saarlandpokal-Partie beim SV Bliesmengen-Bolchen soll nun dazu beitragen, das Selbstvertrauen zu stärken. Eine Entscheidung über die mittelfristige sportliche Ausrichtung soll laut Luginger „bis zum nächsten Meisterschaftsspiel“ fallen. „Wir müssen keine hektischen Aktionen starten, aber Klarheit schaffen, wie es weitergeht – grundsätzlich, nicht nur in Bezug auf den Cheftrainer“, erklärt er.

Es wird also auf Sicht gefahren. Über eine Notlösung wollte sich Jürgen Luginger nicht äußern. Auf unnötige Nebenschauplätze wie sie nun heraufbeschworen wurden, kann der ohnehin in einer konstitutionell schwierigen Situation befindliche Verein, sicher verzichten.

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