Montag, Juni 14, 2021

FCS: Revanche an Waldhof mit Doppelt-Doppelpack

Politik

Wie geht das denn? Der in Lautern grottig aufgetretene 1. FC Saarbrücken lieferte am Abend gegen den “anderen Derby-Gegner” aus Mannheim eine astreine Leistung und schoss die Waldhöfer mit 5:0 aus dem Stadion. Bester unter vielen sehr guten FC-Spielern war der von einer Knieverletzung wiedergenesene Timm Golley, der seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat.

Lukas Kwasniok musste ganz kurzfristig Marin Sverko ersetzen, dessen Gesäßmuskel am Morgen gestreikt hatte. Für ihn stand Bone Uaferro in der Innenverteidigung. Insgesamt sah die Mannschaft taktisch und personell doch deutlich anders aus als am Samstag in Kaiserslautern.

meinea svwaldhof

Nach einem etwas besseren Beginn der Saarbrücker, die in der 11. Minute durch Shipnoski eine gute Chance zur Führung hatte, kippte das Match nach 14 Minuten endgültig in Richtung der Hausherren. Luca Kerber eroberte das Leder, bediente den auf rechts durchstartenden Tobias Jänicke, der präzise auf den zweiten Pfosten flankte, wo Timm Golley stand und verwandelte.

Danach folgte die beste Phase der Waldhöfer. In der 31. Minute hätte Martinovic den Ausgleich erzielen müssen als er eine passgenaue Flanke von Jastrembski in den Sechzehner knallhart neben den Kasten setzte. Wenig später schickte der hervorragende Fanol Perdedaj den schnellen Nicklas Shipnoski, der seinem Gegenspieler und Torhüter Königsmann enteilte und zum 2:0 eindrückte.

Mannheim brachte nach der Pause Andre Gohlke, der traditionell keine guten Erinnerungen an Saarbrücken hat, für den überforderten Gouaida. Die Abwehr wurde dadurch nicht sicherer, aber Saarbrücken mühte sich auch zunächst nicht allzu sehr, die Führung auszubauen. Erst mit der Einwechselung von Maurice Deville nahm die Saarbrücker Offensive wieder Fahrt auf. Der Luxemburger verlängerte in der 68. Minute einen Ball mit dem Kopf auf Timm Golley, der den Ball aus gut sieben Metern diagonal ins Netz senste. Drei Minuten später lief es umgekehrt: Golley bediente von links außen Deville, der aus fünf Metern einschiebt. In der 85. Minute setzte Deville den Schlusspunkt als er einen Zuckerpass von Markus Mendler zum leistungsgerechten 5:0 verwertet.

Fazit: Woran hat et gelegen? Nach diesem Spiel kann man relativ klar feststellen, dass die verdiente Niederlage in Kaiserslautern einen Motivationsschub für das Derby gegen den SV Waldhof gebracht hat. Der hart kritisierte Fanol Perdedaj lieferte eine Top-Leistung. Tobias Jänicke und Nicklas Shipnoski wirbelten die Mannheimer Abwehr durcheinander und die zuletzt nicht berücksichtigten Mario Müller und Maurice Deville zeigten, dass man auf sie zählen kann. Insgesamt lieferte der 1. FC Saarbrücken eine beeindruckende Mannschaftsleistung.

Die Ankündigung von Kianz Froese, Fanol Perdedaj und Sebastian Jacob im Magazin blau-schwarz, bis zum Saisonende alles geben zu wollen, galt offensichtlich für die komplette Mannschaft. Der Spaß ist wieder da! Das ist schön zu sehen.

Regionalverband Saarbrücken

Tägliche Fallzahl-Statistik aus dem Regionalverband

Ein neuer bestätigter Coronafall – Ausgabe des digitalen Impfpasses gestartet Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute einen neuen Coronafall (Stand...
- Anzeige -