Mittwoch, September 28, 2022
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FCS siegt mit Glück, Zeitz und Jacob gegen Würzburg

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Nach einer überwiegend ausgeglichenen Begegnung gewann der 1. FC Saarbrücken mit 2:1 gegen kämpferische Franken. Die Wende im Spiel brachte die Einwechslung von Neuzugang Jalen Hawkins und Routinier Boné Uaferro, der nach seiner Achillessehnenverletzung zum ersten Mal seit Saisonbeginn auf dem Platz stand.

Uwe Koschinat überraschte die 1000 Zuschauer, die an diesem Abend die glücklichen Gewinner der Corona-Lotterie gewesen waren nicht. Dazu fehlte dem Coach schlicht die Auswahl. Immerhin stand Justin Steinkötter wieder zur Verfügung. Der hatte sich nach einer Quarantäne am Sonntag zurückgemeldet, musste aber auf der Bank platz nehmen.

Batz – Boeder, Zellner, Krätschmer, Müller – Zeitz, Gnaase – Günther-Schmidt, Jänicke, Gouras – Jacob

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Das hatten sich die 1000 FC-Fans sicherlich anders vorgestellt. Bereits nach zwei Minuten lag die Heimelf zurück. Kurzweg flankte in den Fünfmeterraum, Andre Becker köpfte ein – 0:1! Wer nun gedacht hatte, der frühe Rückstand würde die Blauschwarzen zusätzlich motivieren, der dachte falsch. Immer wieder versuchten die Würzburger über die linke Saarbrücker Abwehrseite hinter die Kette zu gelangen. Doch, wenn sie es einmal schafften, stand Daniel Batz bereit, um auszuputzen. Erst um die 30. Minute herum, rissen die Saarländer das Spiel mehr an sich. Wirklich gefährlich wurde es allerdings nicht. Die beste Szene für den FCS ergab sich in der 44. Minute als „Günni“ aus 15 Metern abzog und das Tor nur knapp verfehlte. Das Halbzeitergebnis spiegelte das Leistungsverhältnis korrekt wieder.

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Lukas Boeder musste heute in Vertretung von Dodo Ernst auf der rechten Außenverteidiger-Position ran. Dort traf er überraschenderweise öfters mal auf Minos Gouras.

Nach der Pause ging es im gleichen Rhythmus weiter. Saarbrücken versuchte den Druck zu erhöhen, doch wirklich brenzlig wurde es nie. Nach 55 Minuten hatte Uwe Koschinat genug gesehen, wechselte Jalen Hawkins und Bone Uaferro für Mario Müller und Dave Gnaase. Hawkins ging nach rechts, Julian „Günni“ Günther-Schmidt übernahm Tobias Jänickes Position hinter der Spitze, während der Mann für die wichtigen Tore eins zurück auf die Sechs wechselte. Bone Uaferro reihte sich in der Innenverteidigung neben Steven Zellner ein, weshalb Pius Krätschmer auf links rückte.

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Manuel Zeitz erzielt das Ausgleichstor zum 1:1.

Nun kam mehr Geschwindigkeit über die Außen des FCS. Der Ausgleich fiel jedoch nach einer Ecke, die Günther-Schmidt von rechts passgenau auf Manuel Zeitz schlug. Der wuchtete das Leder unhaltbar für Bonmann ins Eck. Jetzt hatten die Saarländer Blut geleckt und setzten den Tabellenletzten richtig unter Druck. Immer wieder im Spotlight stand Jalen Hawkins, der seinen Gegenspielern mit Speed und guter Technik den Abend vermieste. Das Siegtor entstand jedoch durch einen Fehler von Bonmann, der den Ball vor der Strafraumgrenze vertändelte. Sebastian Jacob schaltete blitzschnell und schob das Leder ohne große Mühe ein. Kurz vor Ende holte Kurzweg den durchgestarteten Hawkins noch mit einer Notbremse von den Beinen und sah rot.

Sehen Sie hier unser Video zum Sieg gegen den FC Kickers Würzburg:

Fazit: Letztlich war der Sieg verdient, aber lange Zeit fand der 1. FC Saarbrücken nicht zu seinem Spiel, während die Würzburger eine gute „Balance“, wie Uwe Koschinat es nannte, aus stabiler Abwehr und spritzigem Angriffsspiel präsentierte. Glück für den FCS, dass die Gäste viele Chancen fruchtlos versiebten oder am gewohnt souveränen Batz scheiterten. Den richtigen Schwung fand die Koschinat-Truppe erst als Hawkins und Uaferro reinkamen. Uaferro agierte sehr aufmerksam, technisch sauber und mit großer Übersicht, während Jalen Hawkins die Offensive durch allerlei Haken und Sprints belebte. Das macht Hoffnung. Auch der Würzburger Coach Danny Schwarz, der Jalen Hawkins in der Bayern Jugend trainierte, hält große Stücke auf den jungen Amerikaner. Er besitze große Qualität, aber man müsse bei jungen Spielern drauf achten, dass Ihnen der Erfolg nicht irgendwann zu Kopf steigt, sie nicht mehr auf den Trainer hören. Jalen Hawkins hat das offensichtlich beherzigt. Er wirkt zurückhaltend und geerdet. Nichts von Höhenflug feststellbar. Der Junge könnte dem FCS und seinen Fans noch richtig Spaß bereiten.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

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