Donnerstag, Mai 26, 2022
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FCS: Vereinsführung erteilt grünes Licht für massive Verstärkungen

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Eigentlich war es ja ein ganz entspanntes Wochenende. Beim FCS standen zum Saisonfinale im Ludwigspark vor allem die Verabschiedungen von Heinz Böhmann, Mario Müller, Minos Gouras und Marius Köhl im Vordergrund. Das Spiel gegen den FSV Zwickau war schnell vergessen und abgehakt.

Doch so mancher Verantwortlicher des 1. FC Saarbrücken dürfte sich nach dem Hören oder Sehen des gestrigen Beitrages von Frank Grundhever gefragt haben, ob er ein Problem mit den Ohren hat. Denn das, was Chefcoach Uwe Koschinat dem SR-Reporter ins Mikrofon sprach, sorgte für ungläubiges Staunen, wenn nicht sogar Entsetzen. Besonders die Aussage, dass er zwar verstanden habe, dass das Ziel des Traditionsvereins die 2. Liga sei, aber dafür auch vorzeitig etwas getan werden müsse, kam nicht gut an.

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Denn diese Erkenntnis kann man längst als Konsens bezeichnen. Es gab entsprechende Gespräche und die Vereinsspitze hat schon längst grünes Licht für echte Verstärkungen gegeben – ohne Bindung an das Budget. Die Nachricht des Präsidiums an die sportliche Leitung lautete: Wenn ihr Ausnahmespieler an der Angel habt, dann greift zu – am Verein soll es nicht liegen. Doch genutzt wurde diese eigentlich spektakuläre Option bisher noch nicht.

Dabei hat es Uwe Koschinat im saarnews-Interview vor der Begegnung in Berlin selbst vorgerechnet: Er möchte einen Kader mit 22 starken Spielern plus drei jungen Talenten. Bei gegenwärtig laufenden 16 Verträgen bliebe also Platz für sechs Granaten bzw. „Unterschiedsspieler“.

Dass Koschinats Aussagen für Aufregung sorgen, ist aber darüber hinaus verständlich, denn der Coach beklagte im SR-Interview, dass die Qualität des aktuellen Kaders ausgereizt sei. Eines Kaders, den er überwiegend selbst zusammengestellt hat: 12 von aktuell 24 Kaderspielern wurden in der bisherigen Ära Koschinat an die Saar geholt: (Hupe, Johnen, Gnaase, Groiß, Ernst, Krätschmer, Scheu, Steinkötter, Grimaldi, Becker, Hawkins, Boeder, plus die drei zwischenzeitlich wieder transferierten Galle, Erdmann und Korzuschek). Mit überschaubarem Ergebnis, denn als Leistungsträger entpuppten sich bis dato fast ausschließlich diejenigen Spieler, die vor seiner Zeit verpflichtet wurden: Batz, Zeitz, Günther-Schmidt, Jänicke. Nur Adriano Grimaldi lieferte von den Neuzugängen bisher wirklich ab und bestätigte leider gleichzeitig das Vorurteil, dass er verletzungsanfällig sei.

Wie sich die Situation entwickeln wird, ist gegenwärtig nicht absehbar. Das ungeschriebene Gesetz beim 1. FC Saarbrücken, das unbedingt Eingang in eine Überarbeitung der Satzung finden sollte, lautet: „Beim FCS ist alles möglich“. Also warten wir es ab.

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