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FCS verliert Sommerkick in Hoffenheim

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Nach dem 2-0 Derbysieg über Waldhof Mannheim in der Vorwoche, ging es für den 1.FC Saarbrücken auswärts zum Tabellensechzehnten TSG 1899 Hoffenheim II. In einem lange Zeit intensitätslosen Sommerkick unterlag Saarbrücken mit 3-2. FCS-Cheftrainer Argirios Giannikis hatte vor der Partie mit enormen Personalproblemen zu kämpfen und konnte nicht einmal 20 Spieler in den Spieltagskader berufen. Die Startelf änderte er derweil nur auf zwei Positionen. Kapitän Sven Sonnenberg feierte seinen ersten Startelfeinsatz in der Rückrunde, dazu begann Rizzuto hinten links für den verletzten Bretschneider. 

In einer Partie die sportlich jede Relevanz vermissen ließ, waren die in weiß auftretenden Gäste, die einen ersten Vorstoß wagten. Multhaups Flanke blieb allerdings in der Verteidigung der Hoffenheimer hängen (5). Auf der anderen Seite kamen die Hoffenheimer, durch Zeitler zur ersten großen Gelegenheit. Menzel parierte souverän (7). 

Nur eine Minute später sollte trotzdem die Führung der jungen Hoffenheimer fallen. Rizzuto stand viel zu weit weg von seinem Gegenspieler Hencke, der mit links trocken zum 1-0 traf. Kurz darauf war es erneut Hencke, auf den die FCS-Abwehr keinerlei Zugriff bekam. Seinen schön angeschnittenen Ball fischte Menzel aus dem Winkel.

Der FCS präsentierte sich dabei in klassischer Sommerkick-Manier. In der 23. Minute führte die TSG einen Einwurf schnell aus, während die Saarbrücker Defensive völlig unsortiert wirkte. Den ersten Abschluss von Zeitler konnte Menzel zwar noch abwehren, doch der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Hencke, der problemlos seinen Doppelpack perfekt machte.

Der Partie war ihre Unwichtigkeit durchaus anzumerken. Vieles scheiterte in der Offensive des 1.FC Saarbrücken an den missglückten Ballannahmen von Stürmer Kai Brünker, der wie in den vergangenen Spielen ein ums andere Mal entgegenkam, jedoch nahezu jeden Ball verstolperte. Aber auch abseits von Brünker lief wenig zusammen in der Mannschaft. 

Kurz vor der Pause setzte Saarbrücken dann mal wieder ein Lebenszeichen. Civeja nahm vor dem gegnerischen Strafraum Maß, setzte das Spielgerät jedoch punktgenau auf Hoffenheim-Torhüter Petersson. 

Zur Pause blieb es beim 2-0 für die Gastgeber. Ohne Wechsel ging es schließlich in die zweite Hälfte. Das erste Highlight der zweiten 45 Minuten gehörte dem FCS. Multhaup sah den startenden Pick, welcher sich den Ball zunächst unerreichbar vorlegte. Civeja schien dies geahnt zu haben, spritzte dazwischen, umkurvte den Keeper und setzte den Ball in der Folge unglaublicherweise aufs leere Tor daneben. 

Nach knapp einer Stunde verpasst Hencke seinen dritten Treffer an diesem Tag. Völlig freistend zog er nach einem Diagonalball ab, Menzel hielt erneut stark. Nach der folgenden Ecke stürmte Pick allein in Richtung gegnerisches Tor. Über Umwege gelangte der Ball zum mitgelaufenen Fahrner, dessen Schuss rechts vorbei ging. 

Giannikis reagierte nach 54 Minuten erstmals. Für Multhaup und Vasiliadis kamen Elongo-Yombo und Krahn. Kurz darauf dann der Anschlusstreffer. Nach einer kurz ausgeführten Ecke wurde Pick an die Grundlinie geschickt. Im Rückraum stand Civeja frei und schloss in die lange Ecke zum 2-1 ab. 

Es entwickelte sich nun ein lebendiges Offensivspiel. Nur kurz nach dem 2-1 erzielte Fahrner beinahe den Ausgleich. Der darauf folgende Konter mündete in einer wiederholten Glanztat von Menzel gegen Zeitler. 

20 Minuten vor Ende kam Schmidt für Brünker. Als Schmidt gerade den Platz betreten hatte, setzte sich der angeschlagene Fahrner auf den Boden. Daraufhin kamen der von den Saarbrücker Fans geforderte Zeitz für Sontheimer und Jugendspieler Nils Krämer feierte sein Debut für den 1.FC Saarbrücken. 

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Mit seiner ersten Aktion sorgte der 19-Jährige fast für seinen ersten Assist. Von Manuel Zeitz geschickt flankte er auf Patrick Schmidt, dem der Ball in der Mitte aber versprang. Wenig später hatte der ebenfalls eingewechselte Elongo-Yombo das 2-2 auf dem Fuß, vergab nach Pick-Vorlage aber frei vor Petersson.

1.700 Zuschauer bekamen kurz vor Schluss noch das 2-2 serviert. Elongo-Yombo nahm auf Außen Tempo auf und setzte sich durch. Seine noch abgefälschte Flanke kam perfekt zu Civeja, der humorlos das 2-2 markierte.

Als das Spiel gerade in Richtung Saarbrücken kippte, nutzte die TSG Hoffenheim das passive Verteidigen der Saarbrücker Hintermannschaft. Eduardo empfing einen Querpass von rechts und traf zum 3-2.

Sechs Minuten gab Schiedsrichter Simon Schreiner obendrauf. Eine für diese Partie doch sehr großzügige Anzahl an zusätzlichen Minuten. In dieser passierte kaum mehr etwas erwähnenswertes. Es blieb bei einem 3-2, dass aufgrund der zweiten Hälfte halbwegs ärgerlich sein dürfte.

Bildergalerie von Catharina Kuhn

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