Donnerstag, Mai 26, 2022
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StartFCSFCS: Zum Saisonfinale ein Unentschieden in Freiburg

FCS: Zum Saisonfinale ein Unentschieden in Freiburg

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Nach einer lebendigen Partie im Dreisamstadion trennten sich der 1. FC Saarbrücken und der SC Freiburg II leistungsgerecht 1:1.

Uwe Koschinat konnte allen Erwartungen entgegen doch auf Steven Zellner, den Kopf der Abwehr zurückgreifen. Auch Pius Krätschmer stand wieder zur Verfügung, so dass folgende Formation im Dreisamstadion auflief:

Batz – Boeder, Zellner, Uaferro, Krätschmer – Scheu, Gnaase, Jänicke, Steinkötter – Günther-Schmidt, Jacob

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Nachdem zunächst Freiburg sich größere Spielanteile erarbeitet hatte, war es der 1. FC Saarbrücken, der die erste Torchance verzeichnen konnte. Scheu spielte an der rechten Strafraumgrenze einen Ball ins Zentrum auf Sebastian Jacob, doch der wurde geblockt, bevor der Saarbrücker Mittelstürmer den Ball annehmen konnte. Drei Minuten später musste Robin Scheu verletzt vom Platz. Für ihn kam Jalen Hawkins.

220514 SCFII FCS Scheu
Robin Scheu hat sich offensichtlich schwer verletzt.

Dann gab es Elfmeter für Freiburg. Jänicke hatte Risch im Strafraum zu Fall gebracht. Johannes Flum krönte seinen Abschied vom SC Freiburg mit dem 1:0 in der 19. Minute. Fast im Gegenzug hätte Dave Gnaase ausgleichen können. Nach einer schönen Kombination über rechts zog der Zentrale Mittelfeldspieler des FCS ab, doch sein Schuss flog knapp über das rechte Lattenkreuz von Torhüter Sauter.

In der Folge war die Zweitauswahl des SC Freiburg die spielbestimmende Mannschaft. Die Roten kamen zu kleineren Möglichkeiten, doch Zählbares brachten sie nicht zustande. Dafür gab es auf der anderen Seite einen weiteren Elfmeter. Jalen Hawkins hatte von links den freistehenden Steinkötter bedient, der sofort abzog und die Hand von Kimberly Ezekwem traf. Sein Nachschuss blockte Torwart Sauter, doch Schiedsrichter Glaser hatte schon gepfiffen: Handelfmeter! Sebastian Jacob trat an, zielte in die Mitte – und Sauter konnte per Fuß abwehren.

Allmählich wurde es munter auf dem Grün an der Dreisam. Immer wieder spielte sich Sascha Risch in den Vordergrund. Auf Saarbrücker Seite hatte Koschinat umgestellt, Jänicke spielte nun offensiv rechts, Steinkötter neben Jacob in der Spitze und Günther-Schmidt hinter den Spitzen. Viel ging über links, wo Jalen Hawkins eine sehr engagierte Partie zeigte. Ähnlich wie Dave Gnaase, der sich immer wieder als Anspielstation anbot. Kurz vor Ende der ersten Hälfte erhielt Julian Günther-Schmidt noch eine Möglichkeit, doch sein Flachschuss landete knapp neben dem Tor.

Pressekonferenz nach dem Spiel in Freiburg.

Die zweite Hälfte begann mit einer Möglichkeit, die erneut Jalen Hawkins herausspielte: Über links flankte er in den Strafraum hinein, doch Freund und Feind verpassten zunächst. Ein Schussversuch von Tobias Jänicke wurde abgewehrt. Die 2560 Zuschauer sahen eine weiterhin lebendige Partie, die nun ausgeglichener wirkte. Um die 55. Minute herum gab es eine Reihe von Chancen für den 1. FC Saarbrücken, der nun den Ehrgeiz zeigte, wenigstens noch den Ausgleich erzielen zu wollen.

Thomas Stamm, der Freiburger Coach, begann in der 60. Minute den Auswechselreigen: Kimberly Ezekwem und – unter großem Jubel – Johannes Flum verließen den Platz, für sie kamen Sandrino Braun-Schumacher und Daniel Ontuzans. Zehn Minuten gingen Vermeji und Risch, für sie kamen Kehl und Kehrer. Koschinat tat es seinem Kollegen gleich: Steinkötter und Jänicke gingen, Gouras und Müller kamen, was zur Folge hatte, dass Hawkins auf die rechte Seite wechselte.

tor
1:1 – Ausgleich durch Sebastian Jacob in der 79. Minute

Und dann fiel er doch noch, der Ausgleich. In der 79. Minute ging Günther-Schmidt auf rechts bis zur Grundlinie, flankte sauber in den Fünf-Meter-Raum, wo Sebastian Jacob stand und den Ball über die Linie drückte. Zum Abschluss brachte Koschinat noch Marius Köhl und Groiß für Krätschmer und Gnaase, Stamm wechselte Kammbauer für Illic aus. Danach beendete Schiedsrichter Patrick Glaser eine mittelprächtige Saison des 1. FC Saarbrücken.

Fazit: Es hat nicht am Einsatzwillen gelegen. Dennoch hätte das Koschinat-Team mit einer höheren Effizienz auch diese Begegnung für sich entscheiden können, siehe beispielsweise Elfmeter. Aber, was soll´s: Der 7. Platz wurde erreicht, der bisherige Punktrekord vom letzten Jahr eingestellt und es winkt eine spannende Runde 22/23. Damit ist Uwe Koschinat und der Mannschaft ein halbwegs versöhnlicher Saisonabschied geglückt.

Natürlich waren auch die Personalien wieder ein Thema am Rande der Begegnung in Freiburg. Sportdirektor Jürgen Luginger bestätigte bei magenta nun Gespräche mit Mike Frantz und stellte fest, dass Julian Günther-Schmidt unverkäuflich sei.

Fotogalerie von Catharina Kuhn:

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