StartFCSFCS startet sonntags gegen Essen – Wilhelm zieht es in die Niederlande

FCS startet sonntags gegen Essen – Wilhelm zieht es in die Niederlande

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Der 1. FC Saarbrücken beginnt die neue Drittliga-Saison später als die meisten Konkurrenten – dafür aber mit einem der prominentesten Duelle des ersten Spieltags. Wie aus den zeitgenauen Ansetzungen des Deutschen Fußball-Bundes hervorgeht, empfängt der FCS am Sonntag, 9. August, Rot-Weiss Essen. Anstoß im Ludwigspark ist um 16.30 Uhr.

Damit müssen sich die Saarbrücker etwas länger gedulden als die vier Aufsteiger, die allesamt bereits am Samstag erstmals gefordert sind. Für den FCS dürfte der spätere Termin jedoch kaum etwas an der Spannung rund um den Saisonauftakt ändern. Die Begegnung mit Essen verspricht schon zum Start eine Kulisse und Intensität, wie sie in der 3. Liga nur wenige Partien bieten.

Eröffnet wird die Spielzeit 2026/27 bereits am Freitag, 7. August, mit dem Duell zwischen Waldhof Mannheim und Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf. Einen Tag später greift auch Preußen Münster wieder in das Geschehen der 3. Liga ein. Die Westfalen treten um 14 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden an.

Parallel beginnen zwei Aufsteiger ihre Saison: Der SV Meppen gastiert beim MSV Duisburg, die Würzburger Kickers treten beim FC Ingolstadt an. Ab 16.30 Uhr folgt das direkte Aufsteigerduell zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und Fortuna Köln.

Am Sonntag startet zunächst Hansa Rostock bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim. Um 16.30 Uhr richtet sich der Blick dann nach Saarbrücken. Abgeschlossen wird der erste Spieltag mit der Partie von Alemannia Aachen am Sonntagabend um 19.30 Uhr. Der ungewöhnlich späte Termin geht nach Angaben des DFB auf einen ausdrücklichen Wunsch der Alemannia zurück. Hintergrund sind die Weltreiterspiele in Aachen und die damit verbundenen Aufbauarbeiten.

Auch in Regensburg spielt der FCS sonntags

Für Saarbrücken bleibt es auch am zweiten Spieltag beim Sonntagsrhythmus. Der FCS tritt beim SSV Jahn Regensburg an. Hansa Rostock bestreitet ebenfalls erneut eine Sonntagspartie und empfängt Waldhof Mannheim.

Der DFB verweist bei beiden Ansetzungen auf Vorgaben der Sicherheitsbehörden. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Dass der FCS sowohl gegen Essen als auch in Regensburg am Sonntag spielt, ist demnach keine rein sportliche oder mediale Entscheidung.

Der zweite Spieltag beginnt am Freitag, 14. August, mit der Partie der Würzburger Kickers gegen Wehen Wiesbaden. Fortuna Düsseldorf bestreitet am Samstag um 14 Uhr gegen Hoffenheim II sein erstes Heimspiel nach dem Abstieg. Als hervorgehobene Samstagspartie ist das Duell zwischen dem SC Verl und dem MSV Duisburg für 16.30 Uhr vorgesehen.

Für den FCS bedeutet die Ansetzung, dass die Mannschaft nach dem emotional aufgeladenen Heimauftakt gegen Essen unmittelbar vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe steht. Regensburg gehört zu jenen Standorten, an denen Saarbrücken mit Widerstand und einer entsprechend dichten Atmosphäre rechnen muss. Bereits die ersten beiden Begegnungen dürften deshalb Hinweise darauf liefern, wie schnell die neu formierte Mannschaft sportlich Stabilität findet.

Die nächsten zeitgenauen Ansetzungen werden voraussichtlich bereits in der kommenden Woche veröffentlicht. Dann sollen die Spieltage drei bis sieben terminiert werden. Zuvor wartet der DFB noch die weiteren Spielpläne der Bundesligen ab, weil Überschneidungen bei Stadien, Sicherheitskräften und Fernsehübertragungen berücksichtigt werden müssen.

Lasse Wilhelm findet neuen Klub

Unterdessen ist offenbar auch die Zukunft des früheren Saarbrücker Innenverteidigers Lasse Wilhelm geklärt. Der Abwehrspieler wird demnach nicht zum FCS zurückkehren, sondern seine Laufbahn in den Niederlanden fortsetzen. Wilhelm schließt sich ADO Den Haag an.

Zwischen dem Spieler und dem 1. FC Saarbrücken soll es zwischenzeitlich erneut Gespräche gegeben haben. Zu einer Einigung kam es jedoch offensichtlich nicht. Unseren Informationen zufolge ist der FCS an einem anderen Spieler interessiert. Wilhelm hatte zwischenzeitlich seinen Berater gewechselt, nachdem sich zuvor in Aussicht gestellte Möglichkeiten nicht verwirklicht hätten, so wird kolportiert. Stattdessen folgt nun der Schritt in den niederländischen Fußball.

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