StartFCSFCS vor dem Saisonstart: Jetzt wird´s ernst!

FCS vor dem Saisonstart: Jetzt wird´s ernst!

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Die Vorbereitung ist vorüber und wie viele Mannschaften weiß noch niemand, wie sich die neu formierte Mannschaft des 1. FC Saarbrücken in der beginnenden Spielzeit schlagen wird. Vor einem nahezu ausverkauften Haus mit rund 15.500 Zuschauern, darunter etwa 1.800 Anhänger aus Essen, wird es morgen erste Hinweise darauf geben. 

16 Neuzugänge und bislang 18 Abgänge stehen zu Buche. Immerhin war der Kader quasi mit Beginn der Vorbereitung komplett, so dass Argirios Giannikis (relativ) viel Zeit hatte, den Neustart des FCS vorzubereiten. Besonders mit der Entwicklung gegen den Ball ist der Trainer zufrieden. Saarbrücken habe in den Testspielen Rückstände aufgeholt und auch in schwierigen Phasen füreinander eingestanden. Defensiv lasse die Mannschaft derzeit wenig zu, während die offensiven Abläufe, so der Eindruck nach dem Kampfsportereignis gegen Thionville, noch nicht so rund liefen.

Dass Giannikis seinen Ex-Club besiegen kann, hat er bereits Ende April eindrucksvoll bewiesen. Doch, so scheint es, hat dieser an Format noch weiter zugelegt. U.a. mit Semir Telalović, Janne Sietan, Tony Menzel, Aiman Dardari und Max Gschwill hat der Traditionsverein von der Ruhr das Team punktuell verstärkt. Dass gut eingespielte Teams gerade am Anfang der Saison einen Vorteil haben könne, haben bereits mehrere Ergebnisse der 2. und 3. Liga am Freitag und Samstag gezeigt.

Der 1. FC Saarbrücken hat also gleich zum Start einen ganz, ganz schweren Prüfstein, doch gewonnen haben die Essener wegen der sicherlich imposanten (Kader-)Werte noch lange nicht. Das sieht auch Uwe Koischant so. Der RWE-Trainer findet den 1. FC Saarbrücken trotz des Umbruchs bereits weit entwickelt. In der Vorbereitung habe er gesehen, dass der FCS in allen Spielphasen klare Strukturen entwickelt habe. Auch gegen einen Bundesligisten wie den FC Augsburg habe Saarbrücken phasenweise über Ballbesitz das Spiel kontrollieren können. 

Besonders aufmerksam hat Koschinat die offensive Besetzung des FCS verfolgt. Über die Außen verfüge Saarbrücken über mehrere starke Eins-gegen-eins-Spieler. Florian Pick sei dabei der Akteur, von denen er die entscheidenden Aktionen erwarte. Auch die Mittelstürmerposition hält Koschinat für einen wichtigen Faktor. Kai Brünker bringe mit seiner Körperlichkeit ein starkes Profil ein und könne Bälle gut festmachen.

Wir gehen von folgender Startelf des 1. FC Saarbrücken aus:

Bignetti – Fahrner, Cvejtinovic, Voet, Bäuerle – Pick, Vasiliadis, Gleiber, Nankishi – Kühlwetter, Brünker

Fast ebenso spannend wie die Zusammensetzung der Startelf dürfte die Besetzung der Bank werden, denn die es stellt sich natürlich die Frage, wer für den Sonntagnachmittag gar nicht eingeplant ist. Giannikis wird erste harte Entscheidungen treffen müssen zumal auch er – wie Uwe Koschinat – fast seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Maurice Multhaup wird wegen Trainingsrückstand aufgrund seiner Schultergelenkssprengung fehlen.

Unabhängig vom Ergebnis wird nach der mit einer Reihe von Saftlosauftritten gespickten Vorsaison vor allem zu sehen sein, wie sich die neue Mannschaft schlägt. Wenn die Einstellung und die Intensität stimmen, darf das Team in blau-schwarz immer auf die Unterstützung der Fans bauen.

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