Beim 1. FC Saarbrücken stehen personelle Veränderungen in der sportlichen und organisatorischen Führung an. Wie der Verein mitteilte, wurde der noch laufende Vertrag mit Cheftrainer Alois Schwartz im gegenseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
Vorstand Sport Markus Thiele erklärte: „Wir haben uns schnell und unkompliziert geeinigt. Für seine neue Aufgabe wünschen wir Alu viel Erfolg.“ Schwartz hat inzwischen eine neue Tätigkeit übernommen: Der SC Preußen Münster verpflichtete den erfahrenen Coach als neuen Cheftrainer. Der Zweitligist reagierte damit auf den jüngsten Absturz auf den letzten Tabellenplatz sowie die Trennung von Trainer Alexander Ende. Schwartz soll den Verein in den verbleibenden Saisonspielen zum Klassenerhalt führen. Sein Engagement ist zunächst bis zum Saisonende befristet.
Auch auf der Führungsebene des Drittligisten kündigt sich ein Wechsel an. Geschäftsführer Christian Seiffert wird den Verein nach Abschluss der laufenden Spielzeit verlassen. Nach Angaben des FCS möchte er sich beruflich neu orientieren und zum Karlsruher SC wechseln. Dort soll er künftig als Direktor für Infrastruktur und Stadionbetrieb tätig sein.
FCS-Vorstandssprecher Tobias Abel dankte Seiffert für dessen Arbeit: „Wir bedanken uns bei Christian Seiffert für sein langjähriges Engagement in unserem Verein und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft als Direktor Infrastruktur und Stadionbetrieb beim Karlsruher SC alles Gute.“
Mit den Personalentscheidungen stellt sich der 1. FC Saarbrücken sowohl auf der Trainerposition als auch in der Geschäftsführung neu auf. Weitere Angaben zur Nachfolge wurden zunächst nicht gemacht.


