Spiesen-Elversberg – An der Albert-Schweitzer-Schule in Spiesen-Elversberg kam es am Mittwochvormittag zu einem Zwischenfall, bei dem offenbar Reizgas freigesetzt wurde. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei gegen 11:30 Uhr, als sich rund 170 Personen in dem Schulgebäude aufhielten.
Insgesamt wurden 32 Menschen verletzt, darunter 29 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte. Sie erlitten Reizungen der Atemwege und Augen. Mehrere Betroffene mussten vor Ort von Rettungskräften behandelt werden, einige wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Die Polizei leitete umgehend ein Strafverfahren ein. Der Verdacht lautet auf gefährliche Körperverletzung. Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen einen unbekannten Täter. „Das genaue Tatmittel ist bislang noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchung“, teilte die Polizei mit.
Noch ist offen, wie und wo das mutmaßliche Reizgas im Schulgebäude freigesetzt wurde. Spezialkräfte und Feuerwehr waren im Einsatz, um das Gebäude zu belüften und Messungen durchzuführen. Der Schulbetrieb wurde nach dem Vorfall eingestellt.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Albert-Schweitzer-Schule gemacht haben, sich bei der örtlichen Dienststelle zu melden.
Quelle: Polizeiinspektion Neunkirchen / ots


