StartFCSFCS vor Duell mit offensivstarkem SC Verl: Schwartz fordert Mut und Konzentration

FCS vor Duell mit offensivstarkem SC Verl: Schwartz fordert Mut und Konzentration

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Nach der Länderspielpause will der 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga wieder durchstarten. Am heutigen Samstag (14 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz den SC Verl im Ludwigsparkstadion. Die Zielsetzung ist klar: Nach dem späten Ausgleich in Regensburg soll diesmal ein Dreier her.

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In der abschließenden Pressekonferenz vor dem Spiel warnte Schwartz eindringlich vor dem Gegner:
„Verl wird oft unterschätzt. Sie sind eine sehr, sehr spielstarke Mannschaft – mit weit über 60 Prozent Ballbesitz, dem höchsten der Liga.“ Besonders in der Offensive sieht der FCS-Trainer die große Stärke der Ostwestfalen: „Da kommt schon was auf uns zu, sie haben eine gute Intensität und Qualität im Umschalten.“

Nach acht Spieltagen rangiert Verl mit 19 erzielten Treffern in der oberen Tabellenhälfte – so wie Saarbrücken. Schwartz erwartet deshalb eine unterhaltsame Partie: „Da kommen zwei spielstarke Mannschaften aufeinander. Das wird sicher ein schönes Spiel – hoffentlich mit einem guten Ende für uns.“

Personell kann der FCS nach der Pause wieder auf Calogero Rizzuto zurückgreifen. „Er ist für uns ein wichtiger Spieler und wird mit Sicherheit spielen“, so Schwartz. Dagegen fehlen weiterhin Elijah Krahn (Rotsperre), Patrick Sontheimer, Sebastian Vasiliadis und Amine Naifi verletzungsbedingt.
Torhüter Tim Paterok fällt krankheitsbedingt aus, Jonas Nickisch laboriert an einem Muskelfaserriss. Als Ersatztorwart steht Nachwuchskeeper Ricco Cymer bereit. Am Rande der Pressekonferenz, für welche die Bauarbeiten am Sportfeld kurzzeitig eingestellt wurden, sah man Patrick Sontheimer erste Laufübungen auf dem Platz vollführen. Sein Einsatz steht jedoch noch in weiter Ferne, so Schwartz.

Wir gehen von folgender Aufstellung aus:

Menzel – Wilhelm, Sonnenberg, Bichsel – Multhaup, Kamara, Rabihic, Schumacher – Elongo-Yombo, Brünker, Pick

Schwartz betonte zudem, dass trotz der Pause weiter an Spielinhalten gearbeitet wurde: „Wir wollen mutig bleiben und gleichzeitig eine gute Restverteidigung haben. Daran müssen wir immer feilen.“

Innenverteidiger Lasse Wilhelm zeigte sich im Gespräch mit saarnews kämpferisch:
„Wir haben die Pause gut genutzt, um uns zu regenerieren und an Feinheiten zu arbeiten. Jetzt gilt es, wieder voll fokussiert zu sein.“ Der junge Abwehrspieler erwartet ein intensives Spiel, betonte aber auch die eigene Stärke: „Wenn wir unser Spiel durchziehen, sind wir schwer zu schlagen.“ Auf die Frage, ob er dem Wunsch des Vereins entsprechen und bald verlängern würde, wiegelte der Wiesbadener mit saarländischen Wurzeln erst einmal ab. Es sei noch sehr früh in der Saison und er wolle abwarten, wie die Saison verläuft. Wilhelm hat bis jetzt alle Spiele der Saison von Beginn bis Ende für die Blau-schwarzen absolviert.

Auch Offensivmann Maurice Multhaup blickte optimistisch auf die Begegnung:
„Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir uns Chancen erspielen können. Jetzt müssen wir vorne wieder eiskalt sein.“ Für den 28-Jährigen, der in den letzten Wochen mehrfach torgefährlich wurde, liegt der Schlüssel im mutigen Auftreten: „Wenn wir mit Energie nach vorne spielen, können wir jeden Gegner schlagen.“

Trotz einiger Unruhe im Verein will Schwartz den Fokus klar auf das Sportliche richten. „Das, was wir beeinflussen können, ist der Sport – und das Spiel gegen Verl wird für uns wichtig sein.“
Rund 12.500 Zuschauer werden im Ludwigspark erwartet. Der Trainer hofft, dass das Publikum die Mannschaft nach vorne trägt: „Wir wollen die drei Punkte hier behalten.“

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