StartFCSTrainerwechsel beim 1. FC Saarbrücken: Luginger übernimmt bis zur Winterpause

Trainerwechsel beim 1. FC Saarbrücken: Luginger übernimmt bis zur Winterpause

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Der 1. FC Saarbrücken vollzieht nach acht sieglosen Spielen in Serie einen tiefgreifenden Einschnitt. Wie der Verein mitteilt, trennen sich die Blau-Schwarzen im beiderseitigen Einvernehmen von Alois Schwartz und seinem Co-Trainer Dimitrios Moutas. Unseren Informationen zufolge, ging die Initiative von Cheftrainer Schwartz aus. Wenige Stunden nach der Entscheidung stellten sich Sportdirektor und Interimstrainer Jürgen Luginger, NLZ-Leiter und künftiger Co-Trainer Karsten Specht sowie Kapitän Sven Sonnenberg den Fragen – und gaben Einblicke in eine Mannschaft, die den Neustart unbedingt braucht.

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Luginger schilderte, dass die Gespräche unmittelbar nach der Niederlage am Sonntag begonnen hatten. Am Montag folgte der Austausch zwischen Klubführung und Schwartz, am Dienstag schließlich die Entscheidung. „Durch die ganze Niederlageserie war man in einer Spirale. Weitermachen ging einfach nicht mehr“, sagte Luginger . Die Trennung sei daher der notwendige Impuls gewesen, um neue Energie freizusetzen.

Der Sportdirektor übernimmt zum zweiten Mal in seiner Laufbahn beim FCS die Verantwortung an der Seitenlinie. Er betonte, die Mannschaft vor allem stabilisieren zu wollen. Konkrete Veränderungen kündigte er an, ohne sie öffentlich auszuführen. „Wir brauchen wieder Stabilität in der Mannschaft, damit Selbstvertrauen entsteht, um Spiele zu gewinnen“, erklärte er . Vier Partien bleiben bis zur Winterpause, danach soll neu bewertet werden.

Unterstützt wird Luginger von Karsten Specht, der als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums seit Jahren fest im Verein verankert ist. Die Anfrage kam kurzfristig. „Es war alles relativ spontan. Jürgen hat mich angerufen, und dann war es für mich keine Frage, dabei zu sein“, sagte Specht . Die genaue Aufgabenverteilung im Trainerteam soll intern abgestimmt werden. Klar ist: Alle drei Co-Trainer, darunter Yannick Thiel und Bernd Heemsoth, sollen ihre Kompetenzen einbringen, um der Mannschaft unmittelbar zu helfen. Specht betonte zudem, dass er das NLZ trotz der Zusatzaufgabe weiter betreuen werde: „Wir haben ein überragendes Team, das funktioniert“ .

Kapitän Sven Sonnenberg, der nach seiner schweren Gesichtsverletzung weiterhin ausfällt, zeigte Verständnis für die Entscheidung des Vereins – und nahm zugleich die Mannschaft in die Pflicht. „Die letzten acht Spiele waren alles andere als positiv. Jetzt müssen wir nach vorne blicken“, sagte er . Die Atmosphäre bei der Verabschiedung beschrieb er als bedrückt. „Es ist nie schön, wenn jemand verabschiedet wird. Aber es nur am Trainer festzumachen, wäre zu einfach.“ Nun gehe es darum, sofort zu reagieren. Die Zeit bis zum nächsten Spiel sei knapp, taktische Umstellungen daher nur bedingt möglich. „Wir stehen jetzt in der Verantwortung, das Blatt rumzureißen“, betonte Sonnenberg .

Der 1. FC Saarbrücken bedankt sich offiziell bei Schwartz und Moutas für deren Arbeit und wünscht beiden für die Zukunft alles Gute. Luginger formulierte das Ziel für die kommenden Wochen klar: „Wir werden alles daransetzen, Stabilität zu schaffen und erfolgreich in die letzten Spiele vor der Winterpause zu gehen.“ Die kommenden Partien werden nun zeigen, ob der Trainerwechsel den gewünschten Effekt bringt.

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