Saarbrücken/ Perl (ots)
An der deutsch-luxemburgischen Grenze ist am Montag ein 61-jähriger italienischer Staatsbürger festgenommen worden, der trotz bestehender Wiedereinreisesperre nach Deutschland zurückkehren wollte. Laut Bundespolizei ereignete sich der Vorfall „am Montag, den 17. November 2025 gegen 17:00 Uhr“, als Beamte den Mann „an der Landesgrenze zu Luxemburg festnahmen“.
Der 61-Jährige wurde im Jahr 2001 in Deutschland festgenommen und 2003 vom Landgericht wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt. Nachdem er 10 Jahre seiner Haftstrafe in der Bundesrepublik verbüßt hatte, wurde er im Jahr 2021 aus der Haft nach Italien abgeschoben. Zugleich wurde gegen ihn eine befristete Wiedereinreisesperre verhängt.
Die Konsequenzen bei einem Verstoß sind eindeutig: „Bei Verstoß gegen diese würde die restliche Freiheitsstrafe fällig“, so die Behörden.
Nach seiner erneuten Festnahme wurden die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Italiener von Kräften der Bundespolizei in eine JVA eingeliefert“, heißt es weiter.

