Dienstag, Januar 19, 2021

Friedens-Netz-Saar erinnerte an die Atombombenabwürfe

Politik

Schüler Union Saar begrüßt priorisierte Schulöffnung zugunsten der Abschlussklassen

Schule von zu Hause ist möglich und durchaus in schwierigen Zeiten eine wirkliche Alternative, jedoch nicht für Abschlussklassen. Die Anwesenheit in Präsenz stellt nicht nur eine optimierte Form des Lernens für den Abschluss dar, sondern gewährleistet eine individuelle Förderung der Schülerschaft in der Schule. An oberster Stelle muss jedoch natürlich nach wie vor der Gesundheitsschutz stehen.

Stellungnahme der Stadt Homburg zum Fall an der Remise

Verstöße wurden festgestellt, Anzeige wurde erstattet, es ist aber noch kein materieller Schaden Homburg ist als drittgrößte Stadt des Saarlandes...

Schülerstreiks zum Präsenzunterricht: Maulkorb für Schulen und Lehrer?

Ministerium muss für Transparenz und Aufklärung sorgen Die Grünen fordern vom saarländischen Bildungsministerium Aufklärung darüber, ob es im Rahmen der...
Ein Beitrag von Lothar Ranta

Saarbrücken. Der 6. August 1945 ist kein guter Tag in der Weltgeschichte. 2020 jährt sich zum 75. Mal die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Eine neue Ära mit Atombomben begann. Mit nur zwei Bombenabwürfen starben 65.000 Menschen innerhalb von Minuten und 200.000 bis Ende des Jahres 1945. Die Anzahl der Verwundeten ist unzählig und heute leiden noch Opfer an den Spätfolgen.
Aus diesem Anlass fordert das Friedensnetz-Saar ein internationales Verbot und Abrüstung aller Atomwaffen. Inzwischen besitzen neun Staaten weltweit mehr als 13.000 Atomwaffen. Nicht nur Weltmächte sondern auch kleinere Staaten haben inzwischen ein Atomarsenal.
Aus diesem Anlass fand die jährliche Mahnwache vor dem Landtag des Saarlandes statt.

Friedensdemonstranten (Foto: Lothar Ranta)


Corona bedingt waren zwar nicht wie gewohnt so viele Teilnehmende da und trotzdem war die Veranstaltung wieder sehr beachtenswert. Vor allem die eindringlichen Ansprachen waren beeindruckend und die Forderungen nachvollziehbar. An diesem Gedenktag hat in ganz Deutschland eine Plakataktion an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnert und zum Verbot der Atomwaffen aufgerufen.
Das Friedensnetz forderte die Saarländischen Landtagsfraktionen auf, eine Gesetzesinitiative im Bundestag einzureichen, die den Abzug aller noch in Deutschland stationierten Atomwaffen abzurüsten sowie den Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben.
122 von 193 Ländern der Vereinten Nationen haben sich für ein Verbot aller Atomwaffen dieser Welt ausgesprochen. Wenn 50 Länder unterschrieben haben, tritt der Vertrag in Kraft. Bis jetzt sind schon über 70 Länder dafür und dieses Jahr wird er ratifiziert. Allerdings wird es an dem heutigen Zustand kaum etwas ändern. Keines der insgesamt neun Länder, die Atomwaffen besitzen, hat an den Verhandlungen über den Vertrag teilgenommen. Es muss also noch viel getan  werden.
Diakon Horst-Peter Rauguth, Mitglied des Friedensnetzes Saar und Beirat von Pax Christi Deutschlands betont, das alle ihre Forderungen in diesem Vertrag enthalten sind. Auch der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, Präsident der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, hat sich bei der Bundesregierung eingesetzt, den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen.
Laut einer Umfrage von Greenpeace im Juli 2020 sind 92 Prozent der Deutschen für den Beitritt zum Vertrag

Regionalverband Saarbrücken

Tägliche Fallzahl-Statistik aus dem Regionalverband

22 neue bestätigte Coronafälle – 6 weitere Todesfälle Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes meldet heute 22 neue Coronafälle (Stand 18. Januar,...
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