StartGesundheitGRÜNE fordern Konsequenzen: Aufsichtsrat der SHG Kliniken in der Pflicht

GRÜNE fordern Konsequenzen: Aufsichtsrat der SHG Kliniken in der Pflicht

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Saarbrücken/Völklingen. Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Regionalversammlung Saarbrückenschlägt Alarm: Angesichts der andauernden Krise an den SHG Kliniken, insbesondere an der Herzklinik in Völklingen, fordern die Grünen ein sofortiges und entschiedenes Handeln des Aufsichtsrats. Die bisherigen Maßnahmen reichten nicht aus, um das Vertrauen von Patienten, Personal und Öffentlichkeit wiederherzustellen.

Die öffentliche Diskussion um die Zustände an der SHG Herzklinik wird seit Wochen von Vorwürfen, Stellungnahmen und Medienberichten begleitet. Täglich neue Hinweise, auch von ehemaligen Mitarbeitenden, werfen ein zunehmend kritisches Licht auf die internen Vorgänge. Besonders besorgniserregend: Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Patientensicherheit im Zuge der laufenden Sanierungsmaßnahmen.

Anne Lahoda, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der Regionalversammlung, mahnt deshalb:

„Der Aufsichtsrat muss endlich seiner Verantwortung gerecht werden und sich der Kritik stellen. Es ist dringend geboten, das direkte Gespräch mit aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden zu suchen. Die öffentliche Schlammschlacht rund um die SHG Klinik muss ein Ende haben.“

Für die Grünen ist klar: Wenn der Aufsichtsrat nicht in der Lage ist, die Situation kurzfristig zu stabilisieren, müsse er personelle Konsequenzen auf Geschäftsführungs- und Leitungsebene in Betracht ziehen.

„Entweder der Aufsichtsrat bekommt das Thema jetzt in den Griff oder er zieht die notwendigen personellen Konsequenzen auf Ebene der Geschäftsführung und der Personalleitung“, so Lahoda weiter. „Wir können nicht länger zusehen, wie ein Leuchtturm der medizinischen Versorgung, insbesondere im Bereich der Kardiologie, durch Fehlentscheidungen und mangelnde Überwachung des Sanierungsprozesses beschädigt wird.“

Die Grünen fordern eine kritische Überprüfung der Sanierungsmaßnahmen, insbesondere mit Blick auf deren Auswirkungen auf die Patientensicherheit. Der entstandene Imageschaden könne nicht nur die öffentliche Wahrnehmung, sondern auch die Versorgungsqualität und die wirtschaftliche Zukunft der SHG Kliniken insgesamt gefährden.

Lahoda appelliert eindringlich an die Verantwortung der Klinikgremien:

„Es geht um die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung für unsere Region. Der Aufsichtsrat muss seiner Verantwortung gerecht werden und sich persönlich der Kritik stellen, bevor irreparabler Schaden entsteht.“

Die Grünen kündigten an, das Thema weiterhin aktiv in der Regionalversammlung zu begleiten und auf strukturelle sowie personelle Konsequenzen zu drängen – sollte keine baldige und sichtbare Verbesserung der Lage eintreten.

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