Das Wirbelsäulenzentrum am Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis ist erstmals als Wirbelsäulenspezialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert worden. Nach Angaben des Krankenhauses bestätigt die Auszeichnung die Erfüllung umfangreicher Qualitätsanforderungen in der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule.
Die Zertifizierung wird nach einem Audit vergeben, bei dem unter anderem die fachliche Qualifikation des medizinischen Personals, die Behandlungsabläufe, die technische Ausstattung sowie das Qualitätsmanagement überprüft werden.
Das Wirbelsäulenzentrum ist Teil des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie. Unter der Leitung von Dr. Christian Bourgeois arbeiten nach Angaben der Klinik verschiedene Fachrichtungen eng zusammen, um Patientinnen und Patienten von der Diagnosestellung bis zur Therapie zu begleiten. Dabei werde für jede Erkrankung individuell geprüft, welche Behandlung am besten geeignet sei. Nicht jede Erkrankung der Wirbelsäule müsse operativ versorgt werden.
„Die Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität unserer täglichen Arbeit“, wird Dr. Bourgeois in der Mitteilung zitiert. Sie sei zugleich ein Signal an Patientinnen und Patienten, dass die Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards sowie in enger Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche erfolge.
Nach Angaben des Marienhaus Klinikums werden in Saarlouis jährlich mehr als 800 Wirbelsäulenoperationen durchgeführt. Zum Behandlungskonzept gehören neben operativen Eingriffen auch moderne bildgebende Diagnostik, spezialisierte Schmerztherapie, Physiotherapie sowie eine strukturierte Nachbehandlung und Rehabilitation.


