StartFCSGroßer Schritt in Richtung Klassenerhalt möglich: FCS empfängt Jahn Regensburg

Großer Schritt in Richtung Klassenerhalt möglich: FCS empfängt Jahn Regensburg

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Im Ludwigsparkstadion steht am Samstag um 14 Uhr ein Spiel mit hoher Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf an. Der 1. FC Saarbrücken trifft auf den SSV Jahn Regensburg, zwei Mannschaften, die sich in unmittelbarer Nähe zur Abstiegszone befinden. Für beide Teams könnte ein Sieg im direkten Vergleich fast schon das Ende aller Abstiegssorgen bedeuten, zumindest wenn die acht Punkte zurückliegenden Konkurrenten SSV Ulm und FC Erzgebirge Aue auch an diesem Wochenende wieder sieglos bleiben.

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Besondere Atmosphäre beim „Familienspieltag“

Bereits die Pressekonferenz vor der Partie bot eine besondere Note. Im Rahmen des „Familienspieltags“ leitete nicht Pressesprecherin Katharina Essigkrug die Veranstaltung, sondern der elfjährige Leonardo, der souverän moderierte und nicht nur als Fußballer großes Talent andeutete.

Cheftrainer Argirios Giannikis sieht seine Mannschaft trotz der engen Taktung zuletzt gut vorbereitet auf das Heimspiel. Nach einem nicht gewonnenen Ligaspiel in Duisburg habe das Team ein ordentliches Pokalspiel absolviert, nun gelte es, „einen heißen Fight hinzulegen“ und im Ludwigspark Paroli zu bieten. Sein zuletzt wieder regelmäßig eingesetzter Offensivspieler Kaan Caliskaner betonte die Bedeutung der Heimkulisse. Die Unterstützung der Fans könne eine besondere Energie freisetzen und den Gegner unter Druck setzen. Gleichzeitig hob er hervor, dass sich die Mannschaft auf ihre eigenen Leistungen konzentrieren wolle, anstatt auf Ergebnisse der Konkurrenz im Tabellenkeller zu schauen.

Amine Groune

Personell muss der FCS weiterhin einige Ausfälle verkraften. Unter anderem steht ein Einsatz von Sebastian Vasiliadis, Manuel Zeitz und Patrick Schmidt (noch) nicht zur Debatte, während Patrick Sontheimer nach Trainingsrückkehr zumindest Hoffnung auf eine Kaderoption macht. Zudem fehlt Tim Civeja gesperrt.

Giannikis sieht seine Mannschaft in einem fortlaufenden Lernprozess. Nach mehreren Trainerwechseln in dieser Saison sei es normal, dass sich Strukturen und Abläufe erst stabilisieren müssten. Positiv bewertet er, dass die Spieler neue taktische Anforderungen schnell angenommen hätten und zuletzt wichtige Erfolgserlebnisse sammeln konnten. Man darf gespannt sein, ob der schnelle und abschlussstarke Amine Groune, der beim Saarlandpokalspiel gegen die Spvgg Quierschied am Mittwoch einen ausgezeichneten Eindruck gemacht hatte, mal wieder eine Chance erhält. Denn nach wie vor ist die Abschlussqualität eine der größten Schwachpunkte im Spiel des 1. FC Saarbrücken.

Agi Giannikis erhält seit wenigen Tagen Unterstützung von Gaëtan Krebs, der als Co-Trainer zum Team gestoßen ist. Der frühere Profifußballer kennt den Cheftrainer bereits seit vielen Jahren und beschreibt seine ersten Eindrücke beim FCS als durchweg positiv. Die Mannschaft arbeite engagiert, und die sportliche Situation habe sich in den vergangenen Wochen bereits verbessert. Krebs soll unter anderem französischsprachige Spieler im Kader unterstützen. Trotz der angespannten Tabellenlage richtet er den Fokus auf die unmittelbaren Aufgaben und weniger auf langfristige Planungen.

Regensburg mit Interimslösung auf der Bank

Auch beim Gegner gab es zuletzt personelle Veränderungen. Nach dem überraschenden Abschied von Cheftrainer Michael Wimmer steht nun Munier Raychouni interimsweise an der Seitenlinie. Der Coach, der diese Rolle bereits mehrfach erfolgreich übernommen hat, sieht die Mannschaft trotz der Umstellung gut vorbereitet.

Die Spieler seien professionell mit der Situation umgegangen und hätten unmittelbar nach dem Trainerwechsel konzentriert weitergearbeitet. Mit Blick auf das Duell in Saarbrücken spricht Raychouni von einem „extrem wichtigen Spiel“, in dem seine Mannschaft alles investieren wolle, um Punkte mitzunehmen.

Taktisch plant Regensburg keine grundlegenden Veränderungen. Vielmehr gehe es darum, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und Stabilität ins eigene Spiel zu bringen – insbesondere in der Restverteidigung gegen Saarbrückens Umschaltstärke.

Angesichts der Tabellensituation ist die Bedeutung der Partie für beide Teams kaum zu überschätzen. Ein Erfolg könnte wertvolle Punkte bringen, welche den Saisonendspurt deutlich entspannter werden lassen könnte.

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