StartPanoramaGrubenunglück im Mathildenschacht vor 116 Jahren

Grubenunglück im Mathildenschacht vor 116 Jahren

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Püttlingen. Zum Gedenken an das schwere Unglück am 16. März 1907 im Mathildenschacht in Püttlingen, lud Norbert Wagner, Vorsitzender des Bergmanns- und Unterstützungsverein Sankt Barbara Köllerbach, zur diesjährigen Gedenkfeier ein.

Der Mathildenschacht war ein Teil des königlichen Bergwerks Gerhard. Unerwartet riss das Drahtbandseil des Förderkorbes und stürzte 100 Meter im freien Fall in den Schacht. Nur einen Monat davor wurde das Seil noch für gut befunden. Alle 22 Bergleute aus Püttlingen und Umgebung kamen dabei ums Leben. Aufgrund der damaligen Technik, konnten erst einige Tage später die Leichen geborgen werden.

Die Gedenkfeier fand am alten Grabmahnmal, auf dem alle Namen der verunglückten Bergleute stehen, außerhalb des Ortes im Wald statt. Obwohl das Unglück schon so lange zurück liegt, fand die Gedenkfeier unter großer Anteilnahe der Bevölkerung und der benachbarten Bergmannsvereine statt.

Nach der Begrüßung und Ansprache des Vorsitzenden Wagner folgte eine ökumenische Andacht. Pfarrer Professor Joachim Conrad, von der Kirchengemeinde Kölln-Püttlingen und Pfarrer Patrik Altmeyer von der Herz-Jesu-Kirche Ludweiler, hielten jeweils ihre Trauerandacht. 

Anschließend erfolgte die bewegende feierliche Kranzniederlegung. Den musikalischen Rahmen begleiteten die fünf Mitglieder des Brass-Ensemble der Bergkapelle Saar. 

Natürlich kamen die Brassbläser und viele ältere Bergleute in ihren typischen Bergmannstrachten. Nach langer Zeit war das Treffen auch ein Wiedersehen mit umso herzlicheren Begrüßungen.

Zum Schluss wurde gemeinsam das Steigerlied „Glück auf der Steiger kommt“ gesungen und die anschließende obligatorische Schnapsrunde durfte natürlich nicht fehlen.

Lothar Ranta

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