Samstag, März 6, 2021

Grundschulverband Saarland fordert Lockerung der Schuldenbremse – für bessere Bildung

Politik

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Der Grundschulverband Saarland kritisiert, dass der aktuelle Koalitionsstreit um den Nachtragshaushalt auf dem Rücken der Kinder und ihrer Bildung ausgetragen wird! Mit Bildungsminister Commerçon stimmen wir darin überein, dass es „ein schwerwiegender Fehler wäre, bei der Bildung zu sparen, nur um Schuldenbremse und schwarze Null zuhalten. Wir dürfen nicht unsere Zukunft verspielen, indem wir uns kaputtsparen!“

Auch Anke Weber, Vorsitzende des Grundschulverbandes Saarland, prangert das starre, unflexible Festhalten an der Schuldenbremse klar an: „Es ist leider meist so, dass Inklusion aufgrund des Lehrermangels oder wegen zu großer Klassen nur mangelhaft umgesetzt werden kann. In einer Förderschule kann in Kleingruppen von 6 bis 8 Kindern gezielt individuell gefördert werden, in einer Regelklasse an einer Grundschule mit teils 25 Kindern (oder mehr) gehen diese Kinder jedoch unter. Dazu kommen immer mehr Kinder mit Störungen im sozial-emotionalen Bereich, die eine intensive Betreuung im Unterricht verdienen! Denn jedes Kind hat das Recht auf bestmögliche Bildung, das unseres Erachtens derzeit durch das starre Festhalten an der Schuldenbremse blockiert wird!“ Dabei betont Weber das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Grundschulen, die dringend Unterstützung und Entlastung benötigen: „So sehr sie sich auch bemühen, sie sind immer noch häufig alleine in der Klasse und können so den Kindern – gerade vor dem Hintergrund der Inklusion – nicht mehr gerecht werden!“

Der Grundschulverband fordert deshalb die Lockerung der Schuldenbremse, um die Einstellung weiterer Grund- und Förderschullehrkräfte zu ermöglichen – für unsere Kinder; zur Gewährleistung von Unterrichtsqualität und zur Umsetzung der Inklusion !

Regionalverband Saarbrücken

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Foto: Divlan Akman, 11 Jahre , freut sich sehr über die neuen Mög-lichkeiten, die er in Zukunft haben wird....
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