Das Haus des Ankommens in Saarbrücken bietet im März zwei Veranstaltungen an, die sich gezielt an neu zugewanderte Menschen richten. Ziel ist es, den Einstieg in Arbeit und Alltag in der Landeshauptstadt zu erleichtern und praxisnahe Informationen bereitzustellen.
Den Auftakt macht am Mittwoch, 4. März, um 16 Uhr die Veranstaltung „Kostenfallen erkennen – Sicher in Alltag und Beruf“. Thematisiert werden typische Risiken im Zusammenhang mit Kaufverträgen und Abonnements, etwa bei Mobilfunkverträgen oder Fitnessstudios. Zudem erhalten die Teilnehmenden Hinweise, worauf sie bei Online-Käufen und beim Bezahlen achten sollten und an welche Stellen sie sich bei Problemen wenden können. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Schulden- und Insolvenzberatung des Regionalverbands Saarbrücken durchgeführt.
Am Mittwoch, 18. März, ebenfalls um 16 Uhr, folgt die Veranstaltung „Tragen Sie das Unternehmerinnen-Gen in sich?“. Sie richtet sich an Frauen mit Migrationsgeschichte, die sich für eine Unternehmensgründung interessieren oder bereits erste Schritte in Richtung Selbstständigkeit planen. Ludmila Banaru und Stefanie Valcic-Manstein von Perspektive Neustart und MIGRIS ON informieren anhand praktischer Beispiele über Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Gründung.
Beide Veranstaltungen finden im Haus des Ankommens in der Betzenstraße 6 statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die entsprechenden Kontaktdaten sind online unter www.saarbruecken.de/haus-des-ankommens abrufbar.
Das Haus des Ankommens versteht sich als Beratungs- und Informationsstelle für Neuzugewanderte, insbesondere für Fachkräfte. Angeboten werden Informationen zu Behörden, Sprachkursen, Ausbildung und Arbeit, zur Anerkennung von Abschlüssen sowie zu Freizeit- und Wohnmöglichkeiten. Darüber hinaus organisiert die Einrichtung regelmäßig Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen.
Das Haus des Ankommens ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) und der Landeshauptstadt Saarbrücken. Es wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds sowie vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes kofinanziert.

