StartRandnotizIslam: Wir müssen reden!

Islam: Wir müssen reden!

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Der Arbeitskreis politischer Islam (AK Polis) „ist ein parteiübergreifendes und weltanschaulich plurales Netzwerk, das sich für den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland engagiert, über die Bedrohungen durch den ‚Politischen Islam‘ aufklärt und Interessierten eine Plattform zur Vernetzung und Zusammenarbeit bietet“ (Selbstdarstellung). Obwohl das Netzwerk ein zentrales gesellschaftspolitisches Themenfeld beackert, ist es der Öffentlichkeit kaum bekannt.

Das sollte sich ändern. Die mörderische Diktatur im „Gottesstaat“ Iran, die andauernden religiös begründeten Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan oder unzählige Terroranschläge in Europa und weltweit werden häufig durch eine Etikettierung als „islamistisch“ von ihrem religiösen Fundament abgehoben. „Das hat mit dem Islam nichts zu tun“, heißt es oft bei Anschlägen sowohl in der Berichterstattung als auch aus muslimischen Kreisen. Dabei ist offensichtlich, dass diese Betrachtung zu kurz greift. Die Übergänge von friedlicher Religionsausübung, über Einflussnahmen z.B. durch die türkische Religionsbehörde oder islamischer Staaten auf Moscheevereine bis hin zu militanten Organisationen sind fließend. Wir kennen alle die Bilder von Freitagsgebeten, in denen Hass gepredigt wird gegen politische Feinde, den „Westen“ oder „Ungläubige“. Natürlich ist keine Religion davor geschützt, politisch vereinnahmt zu werden. 2024 konstatierte der AK Polis in seiner Gründungsresolution, „dass auch andere Religionen als politische Machtinstrumente eingesetzt werden, wie zum Beispiel das ‚Politische Christentum‘ in Russland oder in den USA, das ‚Politische Judentum‘ in Israel oder der ‚Politische Hinduismus‘ in Indien zeigen. All diese Bewegungen wollen die Prinzipien der offenen Gesellschaft aushebeln – aber im Unterschied zum Politischen Islam stellen sie keine akute Bedrohung der Freiheit und Sicherheit in Deutschland dar.“ Was das Politische Christentum in den USA betrifft, gibt es erste Anzeichen, dass sich dies ändern könnte. Trump gilt den Evangelikalen, die auch Europa als ihre Einflusssphäre betrachten, als „Retter des Herrn“. Kriegsminister Hegseth begreift sich als Kreuzritter und Vizepräsident Vance hat sich als Konvertit mit der radikal-katholischen Rechten verbündet. Angriffe auf Freiheitsrechte und Diversität werden auch bei uns zunehmen – aus mehreren Richtungen.

Der Absolutheitsanspruch alleinseligmachender Religionen birgt immer die Gefahr des Umschlags in totalitäre Ideologie. Wir haben als Gesellschaft deshalb gute Gründe, die Grenzen der Religionsfreiheit rational zu analysieren und wo nötig zu setzen.

Der AK Polis leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Wer mehr wissen will, z.B. wie HARIBO „halal“ wird, sollte die Website aufsuchen: www.ak-polis.de

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