StartRegionalLandkreis St. WendelJahreshauptversammlung beim Löschbezirk Primstal: Einsatzabteilung wächst auf 56 Aktive

Jahreshauptversammlung beim Löschbezirk Primstal: Einsatzabteilung wächst auf 56 Aktive

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Primstal – Exakt 1.524 Stunden leistete die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Löschbezirk Primstal innerhalb des Ausbildungs- und Übungsbetriebs im vergangenen Jahr. Neben 22 regulären Übungen laut Dienstplan standen wieder Gemeinschafts- und Sonderübungen auf dem Programm. Unter anderem fand eine Gemeinschaftsübung in einer Tagespflegeeinrichtung in Kastel statt. Sechs Aktive aus Primstal nahmen an einer Realbrandausbildung im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises in Namborn teil. Bei der Abnahme des Saarländischen Feuerwehr-Leistungsabzeichens in Lebach war man gleichfalls erfolgreich – „und zwar in der Höchststufe Gold“, berichtete Löschbezirksführer Thomas Gläser in der Jahreshauptversammlung.

Auf Gemeinde- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule wurden wieder zahlreiche Lehrgänge absolviert.

Im vergangenen Jahr mussten 46 Einsätze abgearbeitet werden, davon neun Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A 1 und A 62. Insgesamt wurden zehn Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet. Bemerkenswert: die Gesamtzahl der Einsatzstunden belief sich 2025 auf 316 gegenüber 772 Stunden im Jahr 2024. Erklärlich ist dies dank dem Umstand, dass 2025 keine Hochwassereinsätze abzuarbeiten waren, wohingegen man an Pfingsten 2024 wegen des Hochwassers im Dauereinsatz war. 

Auf Gemeinde- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule wurden zahlreiche Lehrgänge absolviert. Im vergangenen Jahr mussten die Einsatzkräfte 46 Einsätze abarbeiten, darunter neun Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A1 und A62. Insgesamt konnten zehn Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden. Bemerkenswert: Die Gesamtzahl der Einsatzstunden belief sich 2025 auf 316 gegenüber 772 Stunden im Jahr 2024. Erklärlich sei dies „dank dem Umstand, dass 2025 keine Hochwassereinsätze abzuarbeiten waren, wohingegen man an Pfingsten 2024 wegen des Hochwassers im Dauereinsatz war“, so Gläser.

Die Fahrzeug- und Gerätewarte leisteten im Berichtsjahr 146 Arbeitsstunden, aktuell verfügt der Löschbezirk über 31 Atemschutzgeräteträger. Aufgrund von acht Neuaufnahmen – sowohl Übernahmen aus der Nachwuchsorganisation als auch Seiteneinsteiger – besteht die Einsatzabteilung nun aus 56 Aktiven.

Die Jugendfeuerwehrgruppe hat 27 Mitglieder und ist damit Garant für gesicherten Nachwuchs. 32 Übungen fanden im vergangenen Jahr statt. Sechs Mitglieder erwarben die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr. Weitere Aktivitäten: die Christbaumsammelaktion, die Entzündung des Osterfeuers und der Berufsfeuerwehrtag. Die Betreuer nahmen 2025 an acht Seminaren der Landesfeuerwehrschule teil. Demzufolge wurde auch hier für eine solide Weiterbildung gesorgt 

Dem Primstaler Ableger der Vorbereitungsgruppe, auch „Löschfüchse“ genannt, gehören jetzt elf Kinder an, sechs mehr als vor einem Jahr. Von allen Aktivitäten im Berichtsjahr war der Besuch des Erlebnisbergwerks Velsen der Höhepunkt.

Der Spielmannszug besteht noch aus 18 Musikern. 2025 fanden fünf Auftritte statt. Personelle Verstärkung ist ausdrücklich erwünscht. 

„25 Kameraden sind in der Altersabteilung; vier von ihnen wirken im Spielmannszug mit“, berichtete Ehrenlöschbezirksführer Dieter Becker. Monatlich findet regelmäßig ein Treffen statt. Neben zehn Festbesuchen war man auch einer Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes zum Seniorentag der Ehrenabteilungen nach Nonnweiler nachgekommen.

Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth lobte die hervorragende Nachwuchsarbeit. „Hier präsentiert sich ein gesunder Löschbezirk. Zudem gehört die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler mit 270 Aktiven zu den Spitzenwehren im Landkreis“, so der Bürgermeister. Und mit Blick auf seine bevorstehende Ruhestandsversetzung im laufenden Jahr: „Es war mir eine große Ehre, der Freiwilligen Feuerwehr vorstehen zu dürfen.“ 

Ortsvorsteher Jonas Reiter, zugleich Mitglied des saarländischen Landtages, dankte im Namen der Dorfbevölkerung für das vielseitige Engagement. Es sei enorm, wenn innerhalb eines Jahres der Personalbestand der Einsatzbeteiligung um mehr als 10 Prozent zunimmt, hob Reiter hervor.

Der stellvertretende Landesbrandinspekteur Heiko Schäfer lobte gleichfalls die personelle Entwicklung im Löschbezirk. Sein Appell: „Unbedingt auf Kurs bleiben!“ 

Kreisbrandmeister Frank Feid berichtete unter anderem von massiven Problemen bei der Tagesverfügbarkeit innerhalb des Landkreises. Im kreisweiten Vergleich sei die Freiwillige Feuerwehr Nonnweiler hier aber gut aufgestellt. 

Gemeindewehrführer Alexander Kuhn dankte für die rege Ausbildungs- und Einsatztätigkeit. 

„Von insgesamt 84 Alarmierungen auf Gemeindeebene in 2025 war der Löschbezirk Primstal 

quasi jedes zweite Mal gefordert“, betonte er.

Thomas Kiefer, seit 2012 federführend in der Kassenführung des Löschbezirks tätig, stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl. Lukas Kiefer tritt seine Nachfolge an. Löschbezirksführer Thomas Gläser dankte Thomas Kiefer für seine vorbildliche Tätigkeit.

Gläser überreichte anschließend den bereits erwähnten acht neuen Angehörigen der Einsatzabteilung ihre Aufnahmeurkunden. 

Bürgermeister Barth sprach anschließend drei Beförderungen aus: er ernannte Feuerwehrfrau Marie Klein zur Oberfeuerwehrfrau, Feuerwehrmann Christoph Schäfer zum Oberfeuerwehrmann und Oberfeuerwehrmann Dominik Gärtner zum Hauptfeuerwehrmann.

Zu guter Letzt wurde Brandmeister Werner Birtel, der im vergangenen Jahr auf 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit zurückblicken konnte, vom Löschbezirksführer ein Präsent überreicht. 

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