StartRegionalSaar-Pfalz-KreisKeine Sturzgefahr mehr in der St. Ingberter Fußgängerzone?

Keine Sturzgefahr mehr in der St. Ingberter Fußgängerzone?

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Bei Sanierungsarbeiten sollen neue Granitsteine verlegt werden.

Ein Beitrag aus dem aktuellen saarnews-Magazin für St. Ingbert

In der St. Ingberter Fußgängerzone gibt es zwei Arten von Stolpersteinen. Die einen erinnern an frühere jüdische Mitbürger, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen. Von diesen geschichtsträchtigen Stolpersteinen geht keinerlei Gefahr für die Fußgänger aus. Diese kleinen Denkmäler sind außerdem sehr pflegeleicht und witterungsbeständig.

Stolpersteine im wahrsten Sinne des Wortes weist aber das Kopfsteinplaster auf, das wegen seines nostalgischen Flairs in der Fußgängerzone verlegt wurde. Besonders gefährdet sind dabei Kleinkinder und gehbehinderte ältere Leute, die in der „Gudd Stubb“ der Stadt St. Ingbert wegen überstehender Stolpersteine zu Fall kommen. Das soll sich aber in Zukunft ändern.

Die Stadtverwaltung hat kürzlich bei einer öffentlichen Veranstaltung im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Sanierungspläne für einen Teilbereich der Fußgängerzone vorgestellt, die solche Stolperunfälle in Zukunft vermeiden sollen.

Die großflächigen Steinplatten, die in der Fußgängerzone entlang der Häuser verlegt wurden, sollen nur saniert, aber nicht ausgewechselt werden.

Dabei sollen im Bereich zwischen der Alten Kirche und der Polizeiwache in der Mitte der Fußgängerzone auf einem etwa zwei Meter breiten Streifen schwedische Granitsteine verlegt werden, die besser den Belastungen durch den Anlieferverkehr widerstehen als die bisherigen Porphyrsteine.

Bei der Diskussion im kleinen Sitzungssaal wurden auch die neuen Granitsteine (vorne) gezeigt, die die bisherigen Porphyrsteine (hinten) in einem Teilbereich der Fußgängerzone ersetzen sollen.

Dieser stolperresistente Streifen soll zusätzlich an der Oberfläche glatt geschliffen werden.

Die zahlreichen Besucher dieser Informationsveranstaltungen nahmen die Gelegenheit wahr, auf weitere Schwachpunkte der St. Ingberter Fußgängerzone hinzuweisen.

Sehr viel Kritik wurde dabei an den Radfahrern geübt, die das Gebot des Schritttempos innerhalb der Fußgängerzone nur für eine unverbindliche Empfehlung halten. Deshalb das Radfahren in der Fußgängerzone ganz zu verbieten, würde aber auch den überwiegenden Teil der Radfahrer betreffen, die Rücksicht auf die Fußgänger nehmen.

Auch an den Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone haben vor allem ältere Leute einiges auszusetzen. Die Sitzbänke sind sehr niedrig und verfügen über keine Armstützen. Ältere Leute können sich zwar mit etwas Mühe setzen, aber das Aufstehen fällt ihnen sehr schwer.

Für ältere Leute haben die Bänke in der Fußgängerzone eine viel zu geringe Sitzhöhe und keine Armlehnen. Ohne fremde Hilfe ist das Aufstehen oft nicht mehr möglich.

Für die Vertreter der St. Ingberter Stadtverwaltung dürfte nach dieser lebhaften Diskussionsrunde um die Schwachstellen der St. Ingberter Fußgängerzone klar sein, dass vor Beginn der Bauarbeiten im Herbst 2020 noch ziemlich viel Diskussionsbedarf um die angestrebte Optimierung der St. Ingberter Fußgängerzone besteht.

Dieses Foto aus der Kaiserstraße zeigt deutlich, dass das Kopfsteinpflaster (im Vordergrund) deutlich mehr Schäden aufweist als der aus Verbundsteinen bestehende Straßenbelag


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