Sonntag, Oktober 17, 2021
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Klimawandel? Wasser auf und unter Saar-Brücke

Die Aufnahme erfolgte am 16.06.2016-um 18.30 Uhr mit einer Vollformatkamera im Gegenlichtmodus. Kamerastandort war das Parkdeck von Karstadt.

Nach einem tropischen Regenguß riss die Wolkendecke auf und gab den blauen Himmel frei. Die vom Regen staubfrei ausgewaschene Luft gewährte einen beeindruckenden Fernblick bis nach Fürstenhausen. Das Wasser auf der Brücke war noch nicht abgeflossen. Darunter, links und rechts, ist die Saar mit einem bedrohlich hohen Pegelstand zu erkennen. Die braune Farbe läßt auf einen hohen Anteil mitgeschwemmter Erdmassen schließen. Der neu aufgebaute historische Ladekran (eine echte Bereicherung des Stadtbildes von Saarbrücken) ist links unten im Bild klar zu erkennen. Die Berliner Promenade (rechts unten im Bild) hat ebenfalls durch die Neugestaltung an Attraktivität dazu gewonnen. Die Aufnahme zeigt auch viel Grün, viele Bäume im Bereich des Saarufers, die die Lebensqualität in der Stadt verbessern. Jeder Baum mehr in der Stadt ist Stück mehr an Lebensqualität und ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz.

Rainer Kuhn

Zur Dramatik dieser Fotographie passt auch eine Bildbeschreibung des Saarbrückers Hanns Maria Lux die um 1930 von einem Gemälde des in Heusweiler geborenen Malers Fritz Grewenich gemacht wurde:

„Wer riss die Bläue des Himmels hernieder und goß sie über dies tiefe Bild!..“

Diese Beschreibung in Gedichtform aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts könnte man auch auf das Bild von der Friedrich Heinrich Brücke beziehen.
Diese Beschreibung in Gedichtform aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts könnte man auch auf das heutige Bild von der Wilhelm-Heinrich Saar-Brücke anwenden.
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