StartFCSKnackpunktspiel zum Rückrundenstart: FCS empfängt Tabellenführer Energie Cottbus

Knackpunktspiel zum Rückrundenstart: FCS empfängt Tabellenführer Energie Cottbus

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57 Punkte sind bis zum Ende der aktuellen Spielzeit noch zu vergeben. Das hört sich nach einer Menge an, doch wenn nur 22 Zähler aus der Hinrunde auf dem Guthabenkonto stehen, weiß man auch in Saarbrücken, dass fast die Hälfte der bevorstehenden 19 Begegnungen gewonnen werden müssen, um im Mai mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Schön und offensiv spielen ist da nur die Kür. Pflicht ist endlich die Abwehr zu einem Bollwerk zusammenzuzimmern, das auch dem Tabellenführer trotzen kann. Morgen gilt es unter Beweis zu stellen, dass die Vorbereitung in Spanien Früchte getragen hat, denn zum Auftakt der Rückrunde in der 3. Liga steht eine anspruchsvolle Aufgabe bevor. Im heimischen Ludwigsparkstadion trifft der FCS auf den Tabellenführer FC Energie Cottbus, der die Liga bislang mit hoher Konstanz geprägt hat.

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Chefcoach Jürgen Luginger sprach in der heutigen Pressekonferenz von einer fordernden, aber wichtigen Vorbereitung, die unter anderem durch ein Trainingslager in Spanien geprägt war. Angesichts schwieriger Witterungs- und Platzverhältnisse im Saarland habe diese Phase der Mannschaft gutgetan. Der Auftakt gegen den Tabellenführer sei zwar eine große Herausforderung, biete aber zugleich die Möglichkeit, direkt ein Zeichen zu setzen.

Personell muss der FCS weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Luginger bestätigte die Ausfälle von Naifi, Sonnenberg, Multhaup und Kamara. Gleichzeitig deutete er an, dass Patrick Sontheimer und Sebastian Vasiliadis nach der Winterpause wieder Optionen für den Kader darstellen könnten. In Bezug auf die Startelf ließ der Trainer offen, dass einzelne Positionen bis kurz vor Spielbeginn noch nicht endgültig festgelegt seien.

Nico Bretschneider, der in der vergangenen Saison noch für Energie Cottbus spielte, verwies auf die Intensität und Laufbereitschaft des Gegners. Er betonte zugleich den Heimvorteil für den FCS und zeigte sich überzeugt, dass seine Mannschaft bei maximalem Einsatz eine realistische Chance auf den Sieg habe. Seine eigene körperliche Verfassung beschrieb der Außenverteidiger nach dem schweren Autobahnunfall als vollständig hergestellt.

Wir gehen von folgender Startelf aus:

Menzel – Rizzuto, Wilhelm, Bormuth, Bretschneider – Zeitz, Sontheimer – Civeja – Pick, Brünker, Rabihic

In Cottbus äußerte sich Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz ausführlich zur aktuellen Situation seines Teams. Wollitz ordnete die Tabellenführung zwar als Momentaufnahme ein, machte jedoch deutlich, dass Energie Cottbus alles daransetze, diese Position zu behaupten. Intern gehe es nicht darum, Erwartungen von außen zu erfüllen, sondern darum, „alles dafür zu tun, um diese Position zu halten“.

Der Cottbuser Trainer hob insbesondere die Bedeutung von Intensität, Kompaktheit und Laufleistung hervor. Zugleich verwies er darauf, dass die Liga insgesamt ausgeglichen sei und es klassische Favoriten kaum gebe. Auch personell wird Wollitz Einschränkungen hinnehmen müssen, zeigte sich aber zuversichtlich, dass seine Mannschaft unter den gegebenen Umständen konkurrenzfähig auftreten werde.

Während Energie Cottbus als Tabellenführer mit Rückenwind anreist, befindet sich der 1. FC Saarbrücken weiterhin in einer Phase, in der es primär darum geht, sich aus dem Tabellenkeller zu lösen. Luginger sprach in diesem Zusammenhang von Abstiegskampf, machte aber zugleich deutlich, dass die Mannschaft bereit sei, diese Situation anzunehmen. Kurzfristiges Ziel sei es, sich ins Mittelfeld vorzuarbeiten und damit wieder mehr Ruhe in die Saison zu bringen.  Sein Spieler Nico Bretschneider ordnete die Partie emotional als besonders ein, verwies aber darauf, dass persönliche Verbindungen während der 90 Minuten für ihn keine Rolle spielten. Entscheidend sei, dem laufstarken und offensivstarken Gegner – Luginger sprach von einer „brutalen Offensive“ – geschlossen entgegenzutreten und als Team defensiv stabil zu agieren.

Für das Spiel werden rund 12.500 Zuschauer erwartet, darunter mehrere hundert Anhänger aus Cottbus. Aufgrund von Verkehrseinschränkungen und einer Demonstration in der Stadt empfiehlt der Verein die Anreise mit dem ÖPNV.

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