StartGesundheitKritik an Klinik-Schließungsplänen: FREIE WÄHLER fordern Kurswechsel bei medizinischer Versorgung

Kritik an Klinik-Schließungsplänen: FREIE WÄHLER fordern Kurswechsel bei medizinischer Versorgung

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Die geplante Verlagerung der Geburtshilfe und der Kinder- und Jugendmedizin vom Marienhausklinikum Kohlhof nach St. Wendel stößt auf scharfe Kritik der FREIEN WÄHLER. Die Kreistagsmitglieder Michael Brenner (Neunkirchen) und Johannes Peter (St. Wendel) warnen vor einer deutlichen Verschlechterung der Versorgungslage und fordern eine umfassende Neubewertung der Pläne.

Nach Ansicht der FREIEN WÄHLER wäre die Umsetzung der Maßnahmen ein schwerwiegender Fehler. Insbesondere im Landkreis Neunkirchen drohten dadurch längere Wege für Familien und eine reduzierte medizinische Sicherheit. Michael Brenner kritisiert dabei vor allem die mangelnde Kommunikation seitens der Verwaltungsspitze: „Es ist absolut unverständlich, dass der Landrat die Mitglieder des Kreistages nicht frühzeitig und transparent in die Planungen einbezogen hat. Noch weniger nachvollziehbar ist, dass der Kreistag erst nach der öffentlichen Bekanntgabe über die Pläne informiert wurde.“

Auch im Landkreis St. Wendel regt sich Widerspruch, trotz der Vorteile für die Region. Johannes Peter mahnt zur Ausgewogenheit: „Einerseits begrüßen wir die Planung für den Landkreis St. Wendel, weil nach dem Wegfall der Geburtsklinik unser ländlicher Raum in der Gesundheitsversorgung spürbar gestärkt würde. Andererseits ist es inakzeptabel, dass die Standorte St. Wendel und Neunkirchen-Kohlhof gegeneinander ausgespielt werden. Dabei darf eine Stärkung des einen Standortes nicht zum Nachteil des anderen erfolgen. Gesundheitsversorgung darf nicht zu einem Nullsummenspiel werden.“

Beide Mandatsträger verlangen von Gesundheitsminister Magnus Jung, Landrat Sören Meng und Oberbürgermeister Jörg Aumann, die Planungen zu überdenken. Ziel müsse eine verlässliche, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in beiden Landkreisen sein. Zudem fordern sie eine umfassende Vorstellung und Diskussion der Konzepte in den zuständigen Kreistagen, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.

Die FREIEN WÄHLER sprechen sich für einen übergreifenden Ansatz aus, der eine solide und flächendeckende Krankenhausstruktur sicherstellt – im Sinne der Bürgerinnen und Bürger beider Landkreise.

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