Das Museum St. Arnual eröffnet am 13. September die Ausstellung „Jenseits der Form“ mit Arbeiten aus dem Nachlass von Günter Swiderski. Einige der ausgewählten Bilder werden erstmals öffentlich gezeigt.
Für den Stadtteil ist die Schau auch eine Begegnung mit einem Künstler, der lange in St. Arnual lebte und arbeitete. Zu sehen sind Malerei und Mischtechniken von Günter Swiderski, der 2013 starb.
Swiderski wurde vor allem durch Konkrete Kunst überregional bekannt. Das Institut für aktuelle Kunst im Saarland führt ihn zudem in den Bereichen Malerei, Grafik und Fotografie. Das Künstlerlexikon von Günter Scharwath nennt Beteiligungen an Landeskunstausstellungen, Einzelausstellungen und abstrakt gestaltete Glasfenster in sakralen Räumen.
Die Ausstellung rückt nach Angaben des Museums auch Arbeiten in den Mittelpunkt, die von einer weniger bekannten Seite des Künstlers erzählen. Die Kunstwissenschaftlerin Cornelieke Lagerwaard hob bei einer Werkschau 2010 besonders Swiderskis Experimente mit Farben, Formen und Materialien hervor.
Das Museum stellte die Auswahl gemeinsam mit Swiderskis Tochter Angela zusammen. „Jenseits der Form“ läuft bis zum 11. Oktober im Museum St. Arnual, Augustinerstraße 7 in Saarbrücken.
Geöffnet ist das Museum sonntags von 15 bis 18 Uhr. Zusätzliche Öffnungszeiten gibt es bei den Tagen der bildenden Kunst am 26. September von 15 bis 18 Uhr sowie am 27. September von 11 bis 18 Uhr.

