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Freitag, September 17, 2021

Kurzarbeit auf Höchststand: CDU-Arbeitnehmer fordern Verlängerung des Kurzarbeitergeldes und Entlastung von Sozialversicherungskosten

Aus den Kreisen

„Wir fordern, dass die maximale Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes von 12 Monate auf 24 Monate verdoppelt wird“, erklärt der CDA-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Marc Speicher MdL. 
Es gelte Teile des in der Finanzkrise wirksamen Krisenmechanismuses zu reaktivieren. „Bei uns an der Saar, aber auch allgemein im Produzierenden Gewerbe, nimmt der Anteil der Betriebe und Beschäftigten in Kurzarbeit zu. Neben der konjunkturellen Eintrübung haben wir es in wesentlichen Schlüsselbereichen mit strukturellen Umbrüchen zu tun. Daher ist es angebracht, die maximale Bezugsdauer zu verdoppeln, um Betrieben wie Beschäftigten Planungssicherheit zu schaffen. Ferner kann die Zeit der Kurzarbeit dann sinnvoller für Fort- und Weiterbildungen genutzt werden“, so Speicher. 
Die CDA fordert, dass sich die saarländische Arbeitsministerin dafür bei Bundesarbeitsminister Heil einsetzt. Er kann durch Verordnung die Bezugsdauer erhöhen und außerdem die Betriebe in dieser Zeit von den Beiträgen zur Sozialversicherung entlasten. 
Es gelte laut CDA wie bereits 2009/2010 die Betriebe während der Kurzarbeit von Kosten der Sozialversicherungen zu entlasten, um die Kapitaldecke der von der Krise betroffenen Betriebe nicht weiter zu belasten. 

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