StartRegionalLandkreis Merzig-WadernNeues Heft der „Waderner historischen Beiträge“ widmet sich Krieg, Kunst und Ortsgeschichte

Neues Heft der „Waderner historischen Beiträge“ widmet sich Krieg, Kunst und Ortsgeschichte

WERBUNG

https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/
https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/
https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/

Der Verein für Heimatkunde Wadern hat die 30. Ausgabe seiner Schriftenreihe „Waderner historische Beiträge“ veröffentlicht. Das neue Heft vereint mehrere wissenschaftlich fundierte Beiträge zur Geschichte der Stadt und ihrer Ortsteile und richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für regionale Geschichte und Kultur interessieren.

Den Auftakt bildet ein Aufsatz von Albert Räsch über den Einmarsch amerikanischer Truppen in Wadrill am 17. März 1945. Der Autor zeichnet die Entwicklung von Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zu den letzten Kriegstagen im Hochwald nach und stützt seine Darstellung unter anderem auf Zeitzeugeninterviews. Diese persönlichen Erinnerungen vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Ereignisse und dokumentieren zugleich ein wichtiges Kapitel der lokalen Geschichte.

Mit einem ganz anderen Thema befasst sich Bernd Schröder. Er zeichnet Leben und Werk der 2024 verstorbenen Künstlerin Marianne Aatz aus Wadern-Oberlöstern nach. Im Mittelpunkt seiner Untersuchung steht das Motiv des Umweltschutzes, das sich durch zahlreiche Arbeiten der Künstlerin zieht. Anhand ausgewählter Werke beschreibt Schröder das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Natur, das Aatz in ihrem Schaffen immer wieder aufgegriffen hat.

Einen archäologischen Schwerpunkt setzt Hannes Buchmann. Er stellt Funde aus dem Umfeld der Burg Dagstuhl vor, die bei Grabungen zwischen 1984 und 2002 geborgen und inzwischen von einer Studierendengruppe der Universität des Saarlandes erneut untersucht wurden. Die Auswertung erlaubt Rückschlüsse auf die Nutzung der Burgruine im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wird unter anderem die Zeit beleuchtet, in der die Malerin Octavie de Lasalle von Louisenthal um 1840 auf der Burg ein Atelier unterhielt. Zugleich zeigen die Funde, dass die Ruine noch bis weit ins vergangene Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel war.

Abgerundet wird die Jubiläumsausgabe durch einen Nachruf auf den langjährigen Vorsitzenden des Vereins für Heimatkunde Wadern, Friedrich Ebert, der im April 2025 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Der Beitrag würdigt dessen jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement und seine Verdienste um die Erforschung und Bewahrung der Regionalgeschichte.

Das Heft ist zum Preis von sieben Euro in der Bücherhütte Wadern sowie im HACO-Einkaufszentrum erhältlich. Weitere Informationen bietet der Verein für Heimatkunde Wadern auf seiner Internetseite.

- Werbung -
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
- Werbung -

Kommende Veranstaltungen