Mit leichter Verspätung, aber bester Laune ist der Après-Ski-Club Herrensohr am Samstag im österreichischen Zell im Zillertal angekommen – und hat damit den Startschuss für eine Skifreizeit gegeben, die offenbar alle klassischen Zutaten erfüllt: Kaiserwetter, viele Pistenkilometer und eine gute Portion Geschichten, die man besser nicht schriftlich fixiert.
Untergebracht ist die rund 14-köpfige Gruppe im Hotel Engelhof, das sich bereits am ersten Tag als passender Ausgangspunkt für sportliche und gesellige Aktivitäten erwiesen hat. Für den Club ist es längst Routine: Seit inzwischen 32 Jahren zieht es die Herrensohrer regelmäßig in die Berge, mal ins gleiche, mal ins nächste Skigebiet – gelegentlich auch aus Gründen, die man diplomatisch als „abwechslungsreiche Erfahrungen“ bezeichnen könnte.
Der erste Skitag selbst ließ kaum Wünsche offen. Strahlender Sonnenschein, perfekte Pistenbedingungen und zahlreiche gefahrene Höhenmeter sorgten dafür, dass selbst erfahrene Wintersportler wie Markus Thielen, genannt Schnipp, von einem „unfassbar guten Tag“ sprachen. Zwischen Schwüngen, Liften und kurzen Pausen entwickelte sich die typische Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und ausgelassener Stimmung, für die der Club bekannt ist.
Für besondere Szenen sorgte dabei auch das Unerwartete: So wurde die Gruppe auf der Piste plötzlich musikalisch begleitet, als ein Mann gemeinsam mit seinem Sohn zur Trompete griff – ein Moment, der sinnbildlich für diesen ersten Tag stand und selbst routinierte Après-Ski-Fahrer kurz sprachlos machte (Siehe unten in der Galerie).
Am Abend wurde es dann bewusst ruhiger. Keine große Party, kein offizielles Programm – stattdessen eine Zimmerparty in kleiner Runde, die den Tag entspannt ausklingen ließ. Ein Auftakt, der zeigt: Der Après-Ski-Club Herrensohr kann beides – viele Pistenkilometer und geselliges Beisammensein.
Die kommenden Tage im Zillertal dürften also Stoff für weitere Anekdoten liefern. Und eines scheint schon jetzt sicher: Langweilig wird es nicht.
Fotogalerie vom Après-Ski-Club Herrensohr:

















