StartRegionalRegionalverband SaarbrückenRegionalverband warnt vor kostenpflichtigen Wohngeld-Portalen

Regionalverband warnt vor kostenpflichtigen Wohngeld-Portalen

WERBUNG

https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/
https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/
https://www.unionstiftung.de/aktuelles/social-media-summer-school-2026/
  • Behörde verweist auf kostenlosen offiziellen Online-Antrag
  • Private Anbieter verlangen teils Gebühren für kostenlose Leistungen
  • Zahl der digitalen Wohngeldanträge im Regionalverband steigt weiter

Der Regionalverband Saarbrücken warnt vor Internetseiten privater Anbieter, die gegen Gebühr Unterstützung bei der Beantragung von Wohngeld anbieten. Nach Angaben der Behörde häufen sich derzeit Fälle, in denen Bürgerinnen und Bürger unbeabsichtigt kostenpflichtige Angebote nutzen.

Der Regionalverband weist darauf hin, dass Anträge auf Miet- oder Lastenzuschuss kostenlos über die offiziellen digitalen Bürgerdienste gestellt werden können. Kommerzielle Portale verlangten hingegen Bearbeitungsgebühren für Leistungen, die von der Behörde unentgeltlich angeboten werden. Viele Betroffene bemerkten dies laut Mitteilung erst nach der Eingabe ihrer persönlichen Daten und dem Erhalt einer Rechnung.

In solchen Fällen empfiehlt der Regionalverband, von der gesetzlichen 14-tägigen Widerrufsfrist bei Internetgeschäften Gebrauch zu machen und den Antrag anschließend direkt bei der zuständigen Wohngeldbehörde einzureichen.

Behörden und Verbraucherschutzzentralen hätten bereits in mehreren Bundesländern vor entsprechenden Service-Portalen gewarnt. Nach Angaben des Regionalverbandes besteht zudem das Risiko, dass Anträge verspätet oder an unzuständige Stellen weitergeleitet werden. Im schlimmsten Fall könne dies dazu führen, dass Fristen versäumt und mögliche Ansprüche verloren gingen.

Besonders bei der Nutzung von Suchmaschinen stoßen Antragstellende laut Mitteilung häufig zuerst auf private Anbieter, da diese teilweise prominenter platziert seien als staatliche Webseiten. Durch ein an behördliche Internetseiten angelehntes Erscheinungsbild könne zudem der Eindruck entstehen, es handele sich um ein offizielles Angebot.

Den digitalen Wohngeldantrag gibt es im Regionalverband seit 2024. Mittlerweile können darüber auch Weiterleistungs- und Erhöhungsanträge sowie Änderungsmeldungen eingereicht werden. Alternativ bleibt die Antragstellung weiterhin persönlich, postalisch, per datenschutzkonformer E-Mail oder per Fax möglich.

Nach Angaben der gemeinsamen Wohngeldbehörde des Landkreis Saarlouis und des Regionalverbands Saarbrücken werden derzeit 7.120 laufende Fälle bearbeitet. Bei Erst- und Weiterleistungsanträgen liegt der Anteil der Online-Anträge inzwischen bei 15 Prozent und damit sechs Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Weitere Informationen zum Wohngeld bietet der Regionalverband Saarbrücken an.

- Werbung -
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
https://saarland-macht-urlaub.de/
- Werbung -

Lesen Sie mehr über den FCS: