Mit einem Auftakt auf dem Theaterschiff Maria Helena hat in Saarbrücken das Interreg-Projekt RIVIERA begonnen. Bis März 2028 soll es Angebote für nachhaltigen Tourismus entlang von Saar, Saarkanal und Rhein-Marne-Kanal vernetzen.
Für Menschen in der Grenzregion könnte das Vorhaben vor allem neue Freizeit- und Kulturangebote am Wasser bringen. RIVIERA will Städte, Gemeinden, Touristinformationen und Vereine auf deutscher und französischer Seite stärker zusammenbringen und den Flusstourismus als gemeinsames Angebot entwickeln.
Der Eurodistrict SaarMoselle stellte das Projekt am 1. August gemeinsam mit Partnern und Vertretern des Interreg-Programms Großregion vor. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Saarbrückens Bürgermeisterin Barbara Meyer, der Erste Beigeordnete des Regionalverbands Saarbrücken, Norbert Moy, sowie Annette Jost vom Verein Terres d’OH teil.
Geplant sind nach Angaben des Eurodistricts Maßnahmen zur Vermarktung der Region, Kulturveranstaltungen und Überlegungen zu umweltfreundlicher Mobilität. Das Projekt wird über das EU-Programm Interreg Großregion im funktionalen Raum des Eurodistricts SaarMoselle gefördert.
An den Projektauftakt schloss sich die erste Station des grenzüberschreitenden Wanderfestivals „Au fil de l’eau“ an. Die Compagnie Calligraff trat am Saarufer mit Jonglage und Stelzenlauf auf, anschließend spielte die Band Richard B. Brown auf dem Theaterschiff.
Im August sollen weitere kostenlose Festivalveranstaltungen an Orten am Wasser in der Grenzregion folgen. Das Programm veröffentlicht der Verein Terres d’OH auf seiner Internetseite.


