Seit vielen Monaten erreichen den SPD-Ortsverein Alt-Saarbrücken zahlreiche Rückmeldungen aus Alt-Saarbrücken und St. Arnual zur zunehmenden Wildschweinproblematik. Immer wieder berichten Anwohnerinnen und Anwohner von verwüsteten Gärten, Wildschweinen auf Geh- und Schulwegen sowie von gefährlichen Situationen insbesondere für Kinder. Die Verunsicherung im Stadtteil wächst. Gerade in den Wintermonaten, in der Dunkelheit und im Frühling spitzt sich die Lage weiter zu.
Viele Anwohnerinnen und Anwohner schildern, dass sie vor allem eines wahrnehmen: widersprüchliche Informationen und den Eindruck, dass Zuständigkeiten unklar sind. Mal heißt es, die Stadt sei nicht verantwortlich, mal wird auf das Land verwiesen. Zugleich bleibt für die Betroffenen oft offen, welche konkreten Schritte tatsächlich eingeleitet wurden oder noch folgen sollen. Diese Unübersichtlichkeit verstärkt die Unsicherheit im Stadtteil und führt zu dem Gefühl, mit den Sorgen und konkreten Gefahrenlagen allein gelassen zu werden.
„Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Wenn Kinder auf dem Schulweg Angst haben müssen und Wohngebiete regelmäßig von Wildschweinen aufgesucht werden, dann braucht es Führung, Klarheit und entschlossenes Handeln“, erklärt der SPD-Ortsverein Alt-Saarbrücken.
Der SPD-Ortsverein fordert daher die umgehende Einberufung eines öffentlichen Wildschwein-Gipfels. Dieser soll unter Beteiligung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Umweltministerin des Saarlandes sowie von Vertreterinnen und Vertretern aus Jagd und Naturschutz stattfinden. Ebenso wichtig ist die direkte Einbindung der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner. Dieser soll am:
Mittwoch, 4. Februar, 18:00 Uhr, Notkirche am 40er Grab stattfinden.
Ziel ist es, die Situation offen zu diskutieren, Sorgen und Erfahrungen der Menschen ernsthaft aufzunehmen und gemeinsam tragfähige Lösungen mit verbindlichen Maßnahmen zu entwickeln.


