Mehrere Projekte der AQuiS GmbH haben sich erneut an der Umweltkampagne „Saarland picobello“ beteiligt. Ziel der Aktion ist es, auf das Problem des sogenannten Litterings – also das achtlose Wegwerfen von Abfällen – aufmerksam zu machen und zugleich aktiv zur Reinigung öffentlicher Flächen beizutragen.
An der Sammelaktion nahmen neben dem Jugendprojekt „Meilenstein“ erstmals auch sechs Arbeitsgelegenheiten (AGH) im Saarpfalz-Kreis teil. Die Beteiligten waren in unterschiedlichen Einsatzgebieten unterwegs, darunter rund um die Burg Kirkel, im Umfeld von Museen, auf Wegenetzen sowie in touristisch geprägten Bereichen.
Ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen und Sammelwerkzeug säuberten die Gruppen Geh- und Radwege, Grünflächen sowie öffentliche Plätze. Dabei wurden unter anderem Verpackungen, Glasflaschen, Kleidung, Spielzeug und zahlreiche Zigarettenreste eingesammelt und anschließend fachgerecht entsorgt.
Die landesweite Kampagne des Entsorgungsverband Saar verfolgt das Ziel, das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken und zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Abfällen zu motivieren. Gleichzeitig sollen Bürgerinnen und Bürger dazu angeregt werden, sich aktiv an der Pflege ihres Umfelds zu beteiligen.
Landrat Frank John bezeichnete die Aktion als wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für Umweltfragen und würdigte das Engagement der Teilnehmenden.
Die beteiligten Projekte richten sich vor allem an Menschen, die Leistungen des Jobcenters beziehen, sowie an junge Menschen in Fördermaßnahmen. Neben praktischer Arbeit im öffentlichen Raum steht dabei auch die Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit im Vordergrund. Die Teilnahme an Aktionen wie „Saarland picobello“ verbindet nach Angaben der Organisatoren soziale Integration mit gemeinnützigem Engagement.


