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Artenspürhund sucht in Homburg-Beeden nach geschützten Tieren

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Bei Bahnprojekten sollen speziell ausgebildete Hunde geschützte Tierarten schneller aufspüren. Mobilitätsministerin Petra Berg und DB-Konzernbevollmächtigter Ismail Ertug begleiteten einen solchen Einsatz in Homburg-Beeden.

Die Tiere suchen Flächen entlang geplanter oder laufender Bahnmaßnahmen gemeinsam mit Fachleuten ab. Finden sie Hinweise auf geschützte Arten, können Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen vorbereitet werden. Falls erforderlich, sollen Tiere umgesiedelt werden.

Im Blick stehen dabei unter anderem Zaun- und Mauereidechsen, Schlingnattern, Gelbbauchunken, Haselmäuse und Fledermäuse. Ihr Schutz ist im Bundesnaturschutzgesetz geregelt. Berg verwies bei dem Termin am 14. Juli auf den besonders ausgeprägten Geruchssinn der Hunde.

Die Deutsche Bahn setzt die Artenspürhunde über ihre Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO bei Instandhaltungs- und Bauvorhaben ein. Nach Darstellung der Bahn kann die Methode Planungen beschleunigen und Bauzeiten verringern, weil geschützte Tiere frühzeitig erkannt werden.

Die Ausbildung beginnt mit einer mehrmonatigen Vorausbildung. Etwa im Alter von einem Jahr folgt eine rund einjährige Spezialisierung zum Artenspürhund, unter anderem mit Geruchsproben wie Eierschalen, Kot oder abgestoßener Haut. Deutschlandweit arbeiten derzeit 17 dieser Hunde für DB InfraGO; sechs weitere junge Tiere sollen Anfang 2027 ihre Spezialausbildung beginnen.

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