Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOUKS) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) ist in Homburg ein bedeutender Schritt für die medizinische Versorgung gelungen. Oberbürgermeister Michael Forster sprach bei der Zeremonie von einem „Zentrum, das Wissen, Erfahrung und Leidenschaft für die medizinische Versorgung von Menschen bündelt – für Homburg, für das Saarland und für alle Patientinnen und Patienten, die hier Hilfe suchen.“
Im ZOUKS wurden die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie zusammengeführt. Ziel ist es, Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats künftig noch effizienter, gezielter und vor allem interdisziplinär zu behandeln.
Forster betonte in seiner Ansprache die Tragweite dieses Projekts: „Mit der Zusammenführung der beiden Kliniken entsteht ein starkes Zentrum, das modernste Behandlungsmöglichkeiten, wissenschaftliche Kompetenz und jahrzehntelange Erfahrung vereint. Das ist ein starkes Signal – gerade in einer Zeit, in der unser Gesundheitssystem vor großen Herausforderungen steht.“
Er unterstrich zudem die enge Verbindung zwischen der Stadt Homburg und dem Universitätsklinikum. Das UKS präge die Stadt in besonderem Maße als Ort der Medizin, Wissenschaft und Innovation. Mit dem neuen Zentrum werde ein weiterer bedeutender Meilenstein für die medizinische Exzellenz in der Region gesetzt.
Seit dem 1. Juli arbeiten die beiden Klinikdirektoren Prof. Dr. Stefan Landgraeber und Prof. Dr. Emmanouil Liodakis gemeinsam mit dem pflegerischen Leiter Erik Hoffmann und dem kaufmännischen Leiter Alexander Schmidt an der Umsetzung des Projekts. Unter dem Motto „Spitzenmedizin für ein Leben in Bewegung“ sollen Patientinnen und Patienten von gebündelter Fachkompetenz, modernster Technik und optimierten Abläufen profitieren.
Neben Forster würdigten auch Prof. Dr. Jennifer Diedler (Ärztliche Direktorin des UKS), Serhat Sari (Pflegedirektor des UKS) und Prof. Dr. Matthias Hannig (Dekan der Medizinischen Fakultät) das neue Zentrum als zukunftsweisend. Man sei sich einig, dass das ZOUKS die medizinische Versorgung im Saarland auf ein neues Niveau heben werde – mit klaren Impulsen für die Forschung, Lehre und Ausbildung.
Zum Abschluss dankte Forster den Klinikdirektoren für ihre Initiative und ihren Einsatz, ebenso wie allen Mitarbeitenden, „die das neue Zentrum mit Leben füllen werden“. Das ZOUKS steht sinnbildlich für den Anspruch, Spitzenmedizin mit regionaler Verankerung zu verbinden – und damit Homburg als Standort für moderne Gesundheitsversorgung zu stärken.


