St. Ingbert. Eine aufwendige Personenrettung hat die Feuerwehr St. Ingbert in der Nacht von Freitag auf Samstag an der Bahnstrecke zwischen St. Ingbert und Saarbrücken beschäftigt. Gegen 23 Uhr waren die Einsatzkräfte zu einer Person in Notlage alarmiert worden.
Mitarbeitende einer nächtlichen Baustelle an der Bahnstrecke hatten gemeldet, dass eine Person von der Bahntrasse in einen steilen Hang in Richtung Saarbrücker Straße abgestürzt war. Feuerwehr, Bahnmitarbeitende und Rettungsdienst suchten daraufhin gemeinsam den Hangbereich ab und konnten die Person dort auffinden.
Der Rettungsdienst übernahm zunächst die medizinische Erstversorgung. Für die anschließende technische Rettung wurde speziell geschultes Personal der Feuerwehr-Einheit „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ (ERHT) hinzugezogen.

Aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes kam ein Auf- und Abseilgerät zum Einsatz. Damit wurde die Person kontrolliert aus dem Hang auf die Saarbrücker Straße gebracht und dort an den Rettungsdienst übergeben.
Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus. Während der Rettungsarbeiten musste die Saarbrücker Straße halbseitig gesperrt werden.
Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge und 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienst mit RTW und NEF, sowie Bundespolizei und Landespolizei. Die Maßnahmen dauerten rund zweieinhalb Stunden.
Samstag, 29. August – Türöffnung in der St.-Barbara-Straße
Am Samstagabend, gegen 17:30 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einer Türöffnung in die St.-Barbara-Straße alarmiert. Beim Eintreffen waren sämtliche Türen bereits geöffnet, der Rettungsdienst befand sich bereits beim Patienten. Für die Feuerwehr war der Einsatz ohne weitere Maßnahmen schnell beendet.

