StartRegionalSaar-Pfalz-KreisSt. Ingbert saniert Rohrbachverrohrung in der Gustav-Clauss-Anlage – Baubeginn im Frühjahr 2026

St. Ingbert saniert Rohrbachverrohrung in der Gustav-Clauss-Anlage – Baubeginn im Frühjahr 2026

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St. Ingbert, November 2025 – Die Stadt St. Ingbert setzt ein weiteres wichtiges Infrastrukturprojekt um: Im Frühjahr 2026 beginnt die Sanierung eines Teilabschnitts der Rohrbachverrohrung im Bereich der Gustav-Clauss-Anlage. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit des Entwässerungssystems dauerhaft zu sichern und Schäden durch den altersbedingten Verschleiß der bestehenden Leitungen zu vermeiden.

Der betroffene Abschnitt erstreckt sich zwischen dem Mündungspunkt des Bachs in die bestehende Verrohrung und der Straße „Theodor-Heuss-Platz“. Die Bauarbeiten sollen rund fünf Monate dauern. Bereits ab November 2025 starten Voruntersuchungen und vorbereitende Maßnahmen, um die eigentliche Sanierung vorzubereiten.

Die Sanierung der Rohrbachverrohrung ist eine notwendige Investition in die Sicherheit und Funktionsfähigkeit unserer städtischen Infrastruktur“, erklärt Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt St. Ingbert.
Mit dieser Maßnahme schaffen wir zugleich die Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung im Umfeld der Gustav-Clauss-Anlage.

Zu den vorbereitenden Arbeiten zählen tiefbautechnische Aufgrabungen im Bereich der Otto-Toussaint-Straße und des Theodor-Heuss-Platzes, um den Baugrund und die Gebäudegründungen zu untersuchen.

Aus Sicherheitsgründen werden zeitweise Zufahrten zu den Gebäuden Otto-Toussaint-Straße 4 sowie Theodor-Heuss-Platz 16 und 18 gesperrt. Während dieser Phase ist das Parken in der Tiefgarage und auf angrenzenden Flächen nicht möglich.

Zudem werden Baumfällarbeiten im Bereich der Grünflächen vorgenommen, um den Zugang zur Bachverrohrung zu ermöglichen.

Während der Bauzeit kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und im Zugang zu angrenzenden Grundstücken kommen. Die Stadtverwaltung bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.
Die Zufahrt für Rettungsdienste bleibt selbstverständlich jederzeit gewährleistet“, betont die Stadt in ihrer Mitteilung.

Auch Christian Fettig, Leiter des Eigenbetriebs Abwasser (EBA), unterstreicht die Notwendigkeit der Maßnahme:
Die vorhandene Verrohrung weist an mehreren Stellen erhebliche Schäden auf. Die Standsicherheit der vorhandenen Betondecke ist nicht mehr gegeben. Eine Sanierung ist daher dringend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Rohrbachverrohrung zu erhalten und den Schutz vor möglichen Folgeschäden sicherzustellen.

Mit der Sanierung investiert die Stadt St. Ingbert in die dauerhafte Betriebssicherheit des Entwässerungssystems – ein zentraler Schritt, um Überflutungen, Setzungen und Infrastrukturschäden vorzubeugen.

Nach Abschluss der Arbeiten ist auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades der Bau des geplanten Biosphärenhotels durch einen privaten Investor vorgesehen. Beide Projekte werden zeitlich aufeinander abgestimmt, um Überschneidungen möglichst zu vermeiden.

Sollte es dennoch zu Beeinträchtigungen kommen, wird die Stadtverwaltung rechtzeitig informieren“, heißt es weiter.

Mit der Sanierung der Rohrbachverrohrung setzt St. Ingbert ein deutliches Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung und Infrastruktursicherheit. Das Projekt trägt nicht nur zum Schutz der bestehenden Bauwerke bei, sondern schafft zugleich die Basis für künftige städtebauliche Maßnahmen im Herzen der Stadt.

Die Gustav-Clauss-Anlage wird damit langfristig aufgewertet – als funktionaler und lebenswerter Raum, der Technik, Natur und Stadtplanung miteinander verbindet.

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