StartRegionalLandkreis SaarlouisGroßübung am Theater am Ring: Sperrungen in Saarlouiser Innenstadt

Großübung am Theater am Ring: Sperrungen in Saarlouiser Innenstadt

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Rund 600 Beteiligte proben am Samstag, 5. September, in Saarlouis den Einsatz nach einem fiktiven Teileinsturz des Theaters am Ring. Für Autofahrer, Busfahrgäste und Parkplatzsuchende bringt die Katastrophenschutzübung zwischen morgens und dem Nachmittag erhebliche Einschränkungen.

Die Übung beginnt um 10 Uhr und soll bis 15 Uhr dauern. Einsatzkräfte simulieren die Rettung und Versorgung zahlreicher Verletzter, die nach dem angenommenen Unglück in Krankenhäuser gebracht werden müssen. Als Mimen wirken Menschen mit, die Verletzte darstellen.

Betroffen ist vor allem der Bereich vom Kaiser-Friedrich-Ring am ZOB über das Theater am Ring und den Luxemburger Ring bis zur Einmündung der Vaubanstraße. Dort verlegen die Einsatzkräfte unter anderem eine Schlauchleitung zur Wasserentnahme aus dem Saaraltarm.

Auch die einmündenden Straßen Lothringer Straße, Kaiser-Wilhelm-Straße und Neue-Brauerei-Straße werden ab der Professor-Notton-Straße gesperrt. Die Zufahrt von der Wallstraße zum Kaiser-Friedrich-Ring fällt ebenfalls weg. Die Sperrungen sollen bereits in den frühen Morgenstunden eingerichtet und nach Ende der Übung schrittweise aufgehoben werden.

Der Landkreis empfiehlt, den inneren Ring nach Möglichkeit zu umfahren. Parkplätze am Luxemburger Ring und Kaiser-Friedrich-Ring bleiben während der Sperrung nicht erreichbar; auch an weiteren Stellen sind Beeinträchtigungen möglich. Die KVS informiert auf ihrer Internetseite über Änderungen im Busverkehr. Im Umfeld der Übungsorte können zudem häufiger Blaulicht und Martinshörner zu hören sein.

Neben der Kreisverwaltung beteiligen sich unter anderem Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, DRK, DLRG, Malteser, THW, Rettungshundestaffel Saar und Notfallseelsorge. Eingebunden sind außerdem das Caritas-Krankenhaus Lebach, das Krankenhaus Saarlouis vom DRK und das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis. Geprobt wird insbesondere die Alarm- und Einsatzplanung der Krankenhäuser sowie die Zusammenarbeit der Einsatz- und Verwaltungsstäbe.

Nach Angaben des Landkreises wird in der Hans-Welsch-Halle in Saarlouis-Lisdorf eine Notunterkunft betrieben; dort ist nach der Übung auch eine Abschlussveranstaltung vorgesehen. Für Fragen richtet der Kreis am 5. September von 10.30 bis 15 Uhr ein Bürgertelefon unter 06831/444-6655 ein. Informationen zum Übungsgebiet veröffentlicht der Landkreis zudem auf seiner Internetseite und seinen Social-Media-Kanälen; Übungsmeldungen werden jeweils entsprechend gekennzeichnet.

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