21 junge Feuerwehrangehörige haben bei der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler ihre Truppmannausbildung erfolgreich abgeschlossen. Nach zwei Jahren Ausbildung dürfen sie nun im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz selbstständig als Truppmann oder Truppfrau eingesetzt werden.
Auf die Feuerwehr-Grundausbildung, die sogenannte Truppmannausbildung Teil 1, folgte eine zweijährige Vertiefungsphase auf Standort- und Gemeindeebene. Mindestens 80 Ausbildungsstunden waren dafür zu absolvieren. Die einzelnen Stationen wurden nach dem vorgegebenen Lernzielkatalog dokumentiert.
Zum Abschluss organisierte die Feuerwehr zwei ganztägige Lernzielkontrollen. Beim ersten Termin stand die technische Hilfeleistung im Mittelpunkt. Behandelt wurden unter anderem die körperlichen und psychischen Belastungen im Einsatz, der Umgang mit Sonderfahrzeugen sowie der Einsatz hydraulischer und pneumatischer Rettungsgeräte. Auch das Bewegen schwerer Lasten mit Greifzug und Seilwinde gehörte zum Programm.

Die zweite Ganztagsveranstaltung konzentrierte sich auf den Löscheinsatz. Als Übungsobjekt diente die ehemalige Grundschule in Otzenhausen. Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Thorsten Maring übten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort den Einsatz von Schiebe- und Steckleitern. In einer umfangreichen Übung musste eine Person aus dem Obergeschoss des stark verrauchten Gebäudes gerettet werden.

Neben Fahrzeugen der Gemeinde Nonnweiler kam auch die Drehleiter des Löschbezirks Bosen-Eckelhausen aus der Nachbargemeinde Nohfelden zum Einsatz. An beiden Abschlussterminen nahmen zudem jeweils zwei junge Feuerwehrangehörige aus Oberthal und Tholey teil.
Wehrführer Alexander Kuhn und sein Stellvertreter Thorsten Maring überreichten den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss ihre Urkunden. „Nun seid ihr im Feuerwehrleben angekommen“, sagte Maring. Mit dem erfolgreichen Abschluss sei zugleich der Weg zu weiterführenden Lehrgängen geöffnet, etwa zum Truppführer, Maschinisten oder Atemschutzgeräteträger.
Fotos: Manfred Koch

