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Feuerwehr Braunshausen blickt auf Jahr mit 13 Einsätzen zurück – Neue Fahrzeuge vorgestellt

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Der Löschbezirk Braunshausen der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler hat im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Löschbezirksführer Uwe Haubert stellte dabei aktuelle Zahlen und Entwicklungen der Wehr vor.

Demnach umfasst die Einsatzabteilung derzeit 28 aktive Feuerwehrleute. Zudem gehören sechs Jugendliche der Nachwuchsorganisation an. Insgesamt rückte der Löschbezirk im vergangenen Jahr zu 13 Einsätzen aus – vier weniger als im Jahr zuvor.

Zur Versammlung konnte Haubert neben den Mitgliedern der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr auch mehrere Gäste begrüßen, darunter Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth, Ortsvorsteher Heinz-Peter Koop, Christopher McNeill von der Werkfeuerwehr Diehl sowie Gemeindewehrführer Alexander Kuhn mit seinen Stellvertretern Florian Janowski und Thorsten Maring.

Vor dem Mannschaftstransportfahrzeug:
Stellvertretender Löschbezirksführer Niklas Werner, Uwe Haubert, Franz Josef Barth, Alexander Kuhn, Florian Janowski, Thorsten Maring und Heinz-Peter Koop (von links).
Foto: Manfred Koch

Neben dem regulären Übungsdienst investierten die Feuerwehrleute erneut viel Zeit in Aus- und Fortbildung. Dazu gehörte unter anderem die Teilnahme an Lehrgängen und Sonderübungen. Der Löschbezirk Braunshausen beteiligt sich regelmäßig an der Frühjahrsübung auf dem Werksgelände der Firma Diehl Defence in Mariahütte. Im vergangenen Herbst fand zudem eine Gemeinschaftsübung in einer Tagespflegeeinrichtung in Kastel statt.

Auch die Jugendfeuerwehr war im vergangenen Jahr aktiv. Betreuer Adam Kusch berichtete von insgesamt 16 Übungen sowie verschiedenen Aktionen im Dorfleben. Dazu gehörten das Einsammeln ausgedienter Weihnachtsbäume im Januar, die Beteiligung am Picobello-Tag, das Schmücken des Maibaums sowie die Teilnahme am Martinsumzug. Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Berufsfeuerwehrtag mit den Jugendgruppen aus Primstal und Kastel. Zusammen mit Jugendlichen aus Otzenhausen nahm die Gruppe außerdem erfolgreich am Leistungsmarsch in Züsch teil. Eine gemeinsame Tagesfahrt führte die Jugendlichen zudem ins Technikmuseum Dynamikum nach Pirmasens.

Wehrführung mit Bürgermeister vor dem Kommandowagen:
Thorsten Maring, Florian Jaowski, Alexander Kuhn und Franz Josef Barth (von links).
Foto: Manfred Koch

Eine wichtige Rolle für den Feuerwehrnachwuchs spielt auch die 2021 gegründete Vorbereitungsgruppe „Löschfüchse“, die von Saskia Maring gemeinsam mit Björn Schorr aus Kastel geleitet wird. Seit ihrer Gründung wechselten bereits 15 Kinder in die Jugendfeuerwehrgruppen. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage werden jedoch weitere Betreuer für die Gruppe gesucht.

Ortsvorsteher Heinz-Peter Koop dankte der Feuerwehr für ihr Engagement im Ort. Neben den Einsätzen hob er besonders die vielfältigen Aktivitäten hervor, die zur Stärkung der Dorfgemeinschaft beitragen. Dazu zählen unter anderem das Maibaumstellen, die Sicherung des Martinsumzugs sowie die Ehrenwache am Volkstrauertag. „Und dank eurer guten Nachwuchsarbeit werden Jugendliche frühzeitig mit dem Ehrenamt vertraut gemacht“, ergänzte Koop.

Auch Christopher McNeill von der Werkfeuerwehr Diehl betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Werk- und kommunaler Feuerwehr. „Im laufenden Jahr wird wieder eine gemeinsame Realbrandausbildung für Werk- und kommunale Feuerwehr in Mariahütte stattfinden,“ kündigte er an.

Gemeindewehrführer Alexander Kuhn zeigte sich insbesondere von der Präsenz der Jugendfeuerwehr bei der Versammlung beeindruckt und bescheinigte dem Löschbezirk eine solide Aufstellung. Auch die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte sei gewährleistet.

Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth schloss sich dieser Einschätzung an und nutzte die Gelegenheit, um sich persönlich für die Zusammenarbeit zu bedanken. Barth, der in einigen Monaten in den Ruhestand geht, blickte dabei auf seine Amtszeit zurück: „Es war mir eine große Ehre, dieser bestens aufgestellten Feuerwehr vorstehen zu dürfen.“

Im Anschluss an die Versammlung wurden zwei neue Fahrzeuge vorgestellt. Der Löschbezirk Braunshausen erhielt kürzlich ein Mannschaftstransportfahrzeug vom Typ Ford Transit mit neun Sitzplätzen und zusätzlicher Ladefläche, das künftig im Einsatz- und Übungsdienst genutzt werden soll. Zudem wurde ein neuer Kommandowagen für den Gemeindewehrführer, ein VW Tiguan, in Dienst gestellt. Beide Fahrzeuge wurden den Anwesenden nach der Versammlung präsentiert.

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