Donnerstag, Mai 6, 2021

Linke Frauen üben Solidarität mit dem GdP Frauen

Politik

DGB soll sich im GdP-Streit vermittelnd einschalten

Die Frauenarbeitsgemeinschaft LISA der saarländischen Linken, fordert den Bund der Gewerkschaften, DGB Saarland, in einer Pressemeldung auf, sich vermittelnd in den Streit zwischen GdP-Chef David Maaß und der Frauenbeauftragten Vera Koch einzuschalten:

„Es kann und darf nicht sein, wenn der stellvertretende Bezirksvorsitzende
DGB Rheinland-Pfalz / Saarland, Eugen Roth und dessen designierte Nachfolgerin Bettina Altesleben (beide SPD) es zulassen, dass sich Repräsentanten einer DGB-Mitgliedsgewerkschaft GdP öffentlich eine lange Zeit streiten. Das schadet dem Ruf aller Gewerkschaften des DGB. Gerade der ehemalige Polizist und Landtagsabgeordneter Eugen Roth mit viel Erfahrung sollte bestens wissen: den Kopf in den Sand zu stecken, ist wenig hilfreich“, so Ungers Sprecherin Der LAG LISA – LINKE Frauen. Bettina Altesleben hätte schon längst vermittelnd eingreifen können, es ist nicht nur eine Angelegenheit der GdP. „Viele Frauen in den DGB-Gewerkschaften sind enttäuscht, dass ausgerechnet Altesleben sich nicht in diesen Streit vermittelnd einbringt, der durch die Berichterstattung im SPIEGEL nun sogar bundesweite Aufmerksamkeit genießt und bei der, der GdP-Landesvorsitzende wenig schmeichelhaft geschildert wurde. Die SZ fragt: Lassen sich ihre Rollen bei der Gewerkschaft und innerhalb der Behörde immer trennscharf auseinanderhalten? Wie werden Facebook – Äußerungen gewertet.  Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei im Saarland David Maaß war in Facebook auch schon aufgefallen, nur das er die Solidarität der Kollegen hatte.

Der DGB fordert anlässlich des 1. Mai 2021: „Solidarität ist Zukunft“. Die LAG LISA vermisst die Solidarität der Frauen aus den Gewerkschaften und dem DGB Saar.

“Frauen aus dem DGB Saar sollten sich vermittelnd einschalten und sich mit der Frauenbeauftragten der Polizei Vera Koch, die offensichtlich von männlichen Kollegen gemobbt wird, unterstützend solidarisieren und somit dem ungleichem Geschlechterkampf ein Ende bereiten.” stellt die LINKE Frauenarbeitsgemeinschaft fest.

Regionalverband Saarbrücken

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