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Samstag, September 18, 2021

LINKE: Mehr Stellen für Inklusion und flächendeckende Barrierefreiheit

Aus den Kreisen

Anlässlich des heutigen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung fordert die saarländische LINKE vom Land mehr finanzielle
Mittel und von den Kommunen mehr Stellen im kommunalen Dienst für
Integrationshelfer:innen in Schulen und Kitas. Bisher kommen diesen vor
allem über freie Träger. Die Antragsverfahren sind aber lang und
kompliziert, sodass wichtige Zeit verloren geht. Außerdem gibt es bei
Ausfall der Integrationskraft kaum Ersatz sowie umgekehrt dürfen
Integrationshelfer nicht bei anderen Kindern und Jugendlichen eingesetzt
werden, wenn das zu betreuende Kind erkrankt ist. „Wir müssen die
Ressourcen besser einsetzen. Das geht nur in öffentlicher Hand.
Inklusion ist eine Daueraufgabe und die muss auch mit Dauerstellen
ausgestattet werden,“ fordert der Bundestagsabgeordnete der Linken.

Lutze weiter: „Es ist auch ein Unding, dass immer noch zahlreiche
Bahnhöfe und Haltepunkte an Bahnstrecken nicht barrierefrei sind. Das
ist keine freiwillige Serviceleistung. Die UN-Menschenrechtskonvention
schreibt eindeutig vor, dass Menschen mit Behinderungen und
eingeschränkter Mobilität nicht ausgegrenzt werden dürfen. Wenn wie am
Haltepunkt Saarbrücken Ost ein Aufzug komplett fehlt, dann ist das ein
Rechtsbruch.“

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