StartPolitikLinke Saar kritisiert Landesregierung wegen Wohnungsnot

Linke Saar kritisiert Landesregierung wegen Wohnungsnot

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Die Linke Saar wirft der saarländischen Landesregierung angesichts der wachsenden Wohnungsnot politisches Versagen vor. Anlass ist die aktuelle Pestel-Studie „Sozialer Wohn-Monitor 2026“, die einen erheblichen Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Saarland feststellt. Demnach könnten bis zum Jahr 2030 bis zu 21.000 zusätzliche Wohnungen fehlen, insbesondere im Bereich des sozialen und preisgebundenen Wohnungsbaus.

Nach Auffassung der Linken bestätigt die Untersuchung die seit Langem geäußerte Kritik an der Wohnungspolitik des Landes. „Jede neue Studie zu diesem Thema ist ein dröhendes Alarmsignal: Die Landesregierung bekommt es nicht hin, trotz großer Versprechen ausreichend bezahlbaren und sozialen Wohnraum zu schaffen“, erklärt Florian Spaniol, Landesvorsitzender der Linken Saar. „Jahr für Jahr wächst der Bedarf, aber es fehlen ausreichende Ergebnisse vor Ort. Die Menschen im Saarland brauchen Wohnungen, keine Ankündigungen.“

Die Analyse des Pestel-Instituts macht deutlich, dass die Wohnungsnot weitreichende soziale Folgen hat. Besonders betroffen seien Familien, Pendlerinnen und Pendler, ältere Menschen, Studierende sowie Haushalte mit geringem Einkommen, für die passende und bezahlbare Wohnangebote zunehmend fehlen. Aus Sicht der Linken verschärft sich damit eine soziale Schieflage, die politisch nicht länger ignoriert werden dürfe.

Spaniol fordert ein entschlosseneres Handeln der Landesregierung und kündigt an, dass seine Partei an einem eigenen wohnungspolitischen Konzept arbeite. „Die Landesregierung muss endlich mehr Verantwortung übernehmen. Wir arbeiten an einem wohnungspolitischen Konzept, das den sozialen Wohnungsbau in den Mittelpunkt stellt, inklusive der Gründung einer Landesbaugesellschaft“, so der Landesvorsitzende. Eine solche Gesellschaft könne landesweit koordiniert sozialen Wohnraum schaffen, vorhandene Liegenschaften nutzen und gemeinsam mit den Kommunen gezielt planen.

Abschließend bekräftigt Spaniol die grundsätzliche Position seiner Partei: „Wohnraum ist keine Ware und die Schaffung von Wohnraum ist die soziale Verpflichtung von Politik. Wir brauchen endlich einen Politikwechsel im Saarland, der die Situation auf dem Wohnungsmarkt maßgeblich verbessert.“


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