Dienstag, September 27, 2022
- Werbung -
StartPolitikLinksjugend Saar: Im Saarland droht Massenarmut - Die Landesregierung muss jetzt...

Linksjugend [´solid] Saar: Im Saarland droht Massenarmut – Die Landesregierung muss jetzt handeln!

- Werbung -

https://www.cgi-immobilien.eu/startseite.xhtml?language=DEU
src="https://www.saarnews.com/wp-content/uploads/2021/10/Garattoni-Webbanner-FCS-scaled.jpg" alt="https://www.cgi-immobilien.eu/startseite.xhtml?language=DEU" />
https://www.cgi-immobilien.eu/startseite.xhtml?language=DEU

Die Linksjugend [´solid] Saarland fordert anlässlich der Veröffentlichung des neuen Armutsberichts die Landesregierung auf, unverzüglich einen Masterplan gegen Armut zu entwickeln und umzusetzen sowie nötige Soforthilfen schnell und unbürokratisch auszubezahlen. „Die Situation ist mehr als erschreckend: Jedes fünfte Kind im Saarland lebt in Armut oder ist akut von Armut bedroht. Und der neue Armutsbericht bezieht weder den Ukrainekonflikt, noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie oder die Inflation mit ein. Wenn jetzt nicht gehandelt wird, schlittert das Saarland direkt in eine umfassende soziale Krise“, so Dennis Kundrus, Landessprecher der Linksjugend.

Die Linksjugend kritisiert die bisherigen Pläne des Sozialministeriums als völlig unzureichend. „Es reicht bei weitem nicht aus, jetzt mit einzelnen, kurzfristigen Hilfspaketen anzukommen. Die Partei DIE LINKE und die Linksjugend fordern schon seit Jahren einen Masterplan zur nachhaltigen Bekämpfung der Armut. Die Landesregierung hat einen solchen immer noch nicht“, führt Kundrus aus.

Als zentrales Mittel zur Abwendung von Massenarmut sieht die Linksjugend zunächst unverzügliches Handeln bei der Sicherstellung der Energie- und Nahrungsmittelversorgung. „Alle Strom- und Wassersperren müssen unverzüglich aufgehoben werden. Dann brauchen wir Energiezuschüsse vom Land an wirklich alle Haushalte, inklusive Studierender und Senior:innen. Und wenn der freie Markt keine Lebensmittel zu sozial verträglichen Preisen anbieten will, brauchen wir entweder staatlich festgelegte Nahrungsmittelpreise oder öffentlich finanzierte Lebensmittelvergabestellen, in welchen alle preisgünstige Nahrungsmittel erhalten. Die Zeit drängt“, so Kundrus abschließend.

Quelle: Linksjugend [´solid] Saar

Aktuelle Beiträge