Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert blickten die Angehörigen des Löschbezirks Rohrbach gemeinsam mit Vertretern aus Stadtverwaltung und Politik auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Im Mittelpunkt standen dabei das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute, die Einsatzbilanz sowie zahlreiche Ehrungen und Beförderungen.
Löschbezirksführer Michael Michaeli stellte in seinem Jahresbericht die Entwicklung des Löschbezirks vor und unterlegte diese mit Zahlen. Zum Jahresende 2025 gehörten dem Löschbezirk Rohrbach insgesamt 101 Mitglieder an. Davon engagieren sich 61 Feuerwehrangehörige in der aktiven Einsatzmannschaft, 24 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 16 Mitglieder in der Alters- und Ehrenwehr. Im Vergleich zum Vorjahr konnte damit ein leichter Mitgliederzuwachs verzeichnet werden.
Insgesamt absolvierte der Löschbezirk im vergangenen Jahr 83 Einsätze. Rund 46 Prozent davon entfielen auf Einsätze der Technischen Hilfeleistung, 24 Prozent auf Brandeinsätze und 30 Prozent auf Einsätze durch Brandfrüherkennungssysteme wie private Rauchmelder oder Brandmeldeanlagen in Gewerbebetrieben. Neben dem Einsatzgeschehen leisteten die Feuerwehrangehörigen zahlreiche Stunden bei 49 Übungsdiensten sowie bei Fortbildungslehrgängen auf Kreis- und Landesebene.
Darüber hinaus war die Feuerwehr Rohrbach auch fest im Dorfgeschehen verankert. So sicherten die Einsatzkräfte unter anderem den Martinsumzug im November ab, stellten eine Ehrenwache am Volkstrauertag auf dem Friedhof und organisierten im Juni das beliebte Feuerwehrfest. Zusätzlich wurden bei verschiedenen Veranstaltungen wie dem Dorffest, Faschingsveranstaltungen und dem Weihnachtsmarkt in der Rohrbachhalle Brandsicherheitswachen übernommen.
Löschbezirksführer Michaeli dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich der Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Ulli Meyer für die gute Zusammenarbeit sowie die Unterstützung bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen. Der stellvertretende Jugendbeauftragte Marius Abel berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr, während Peter Schneider die Arbeit der Alters- und Ehrenwehr vorstellte. Diese hatte unter anderem eine Grundreinigung des Lindenbrunnens und des angrenzenden Tretbeckens am Glashütter Weiher übernommen.
In seinem Grußwort würdigte Oberbürgermeister Ulli Meyer das Engagement der Feuerwehrangehörigen: „Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr leisten das ganze Jahr über ehrenamtlich eine großartige Arbeit für die Mittelstadt St. Ingbert.“
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen und Beförderungen. Für ihr langjähriges Engagement wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige ausgezeichnet. In der aktiven Feuerwehr erhielten Thorsten Kerchner (10 Jahre), Alexander Hell (15 Jahre), Tobias Peters und Joshua Michaeli (jeweils 20 Jahre) sowie Dirk Hoffmann und Mike Michel (jeweils 35 Jahre) Ehrungen. In der Alters- und Ehrenwehr wurden Günter Kolanski (45 Jahre), Peter Staut (50 Jahre), Peter Prommersberger (55 Jahre) sowie Günther und Franz Zöllner (jeweils 60 Jahre) geehrt.
Zudem wurden Eva Sändig zur Feuerwehrfrau, Michelle Korn-Müller zur Oberfeuerwehrfrau, Jana Michaeli zur Löschmeisterin und Christoph Pitz zum Brandmeister befördert. Stefan Ochs und Joachim Milz wurden in die Ehrenabteilung überstellt.

